Symptome der Influenza Grippe, Erkältung oder Schweinegrippe?

Werner Bartens erklärt Das Wichtigste über Erkältungen und Grippe

(Video: sde, Foto: dapd)

Fieber, Kopfschmerzen, Husten: Hat mich eine Erkältung erwischt oder leide ich an einer Grippe? Und was ist mit der Schweine- und der Vogelgrippe? Wie Sie die Erkrankungen unterscheiden.

Anders als im Alltag oft zu hören, ist eine Grippe nicht dasselbe wie eine Erkältung. Die echte Grippe wird vom Arzt Influenza genannt. In der Regel verläuft sie deutlich schwerer als eine Erkältung. Bei Kindern und jüngeren Erwachsenen kann sie jedoch auch mild ausfallen.

Die häufigsten Symptome einer Grippe sind:

  • Fieber über 38,5 Grad
  • Trockener Husten
  • Halsschmerzen
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Starke Abgeschlagenheit

Bei Kindern äußert sie sich oft auch durch folgende Anzeichen:

  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • mitunter Durchfall

Verlauf: Anders als die Erkältung setzt die Influenza plötzlich und heftig ein, oft macht sie sich mit Frösteln bemerkbar, dem rasch Fieber folgt. Sie dauert mindestens fünf bis sieben Tage, häufig auch zwei Wochen oder länger.

Saison: Grippesaison ist in Deutschland in aller Regel im Januar und Februar.

Komplikationen: Eine gefürchtete Komplikation ist die Lungenentzündung. Sie kann durch die Influenza-Viren, aber auch durch Bakterien ausgelöst werden, die die Schwäche des Körpers ausnutzen, um sich zu verbreiten. Ein Arzt sollte spätestens dann hinzugezogen werden, wenn das Fieber drei Tage oder länger anhält oder Atemnot und Brustschmerzen auftreten. Bei Kindern kann eine Grippe zu Mittelohr-Entzündungen führen.