Influenza-Welle in USA New York erklärt Grippe-Notstand

Eine Klinik in Allentown (Pennsylvania) richtete Zelte ein, um die vielen Grippe-Erkrankten zu behandeln.

(Foto: AFP)

Massenandrang in Krankenhäusern und Nothilfe-Stationen: Die USA erleben eine ungewöhnlich heftige Grippe-Saison. Der Gouverneur von New York hat für seinen Staat den Grippe-Notstand ausgerufen.

Wegen einer ungewöhnlich schweren Grippewelle hat der Gouverneur des US-Bundesstaats, Andrew Cuomo, den Gesundheitsnotstand ausgerufen. Er hob am Wochenende für die 30 Tage die Altersbeschränkung für Impfungen in den Apotheken auf: Apotheker dürften damit ab sofort auch Babys und Kinder impfen und nicht nur Erwachsene. Gleichzeitig starteten die Behörden eine Aufklärungs- und Werbekampagne für die Grippeimpfung.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörden sind in New York bereits jetzt über 19.000 Menschen an der Grippe erkrankt, mehr als vier Mal so viele wie im gesamten Jahr davor. Bis zur vergangenen Woche seien 2884 Grippe-Patienten in Krankenhäusern behandelt worden - weit mehr als im Vorjahr.

US-weit wurden knapp 29.000 Fälle registriert, mindestens 20 Kinder starben. Die Epidemie sei früher ausgebrochen und nehme einen heftigeren Verlauf als in den vergangenen Jahren, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Inzwischen hat sie sich praktisch auf alle Bundesstaaten ausgebreitet.

In Deutschland hat die Grippewelle ebenfalls bereits begonnen - auch hier etwas früher als in vergangenen Jahren.

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