Um 1900: Der amerikanische Unternehmer Horace Fletcher machte sich einen Namen als "der große Käuer". Laut Fletcher konnte man essen, was und soviel man nur wollte, sofern man es nur lange genug um Mund wälzte. Jeder Bissen sollte mindestens 100 Mal, fettige Speisen bis zu 700 Mal gekaut und dann ausgespuckt werden.

Die alberne Idee fand enorm viele Anhänger, John Rockefeller, Franz Kafka und Henry James sollen dazugehört haben. Es gibt Berichte über Kau-Partys, in denen die Gäste das Mahlen ihrer Zähne gegenseitig mit der Stoppuhr überwachten. Auch Armeen experimentierten mit dem "Super-Kauen", um die Rationen ihrer Soldaten stärker rationieren zu können.

Bild: SCHERL 2. April 2012, 08:472012-04-02 08:47:28 © Süddeutsche.de/beu/vw