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Allergiker-Schrecken auf dem Vormarsch
Ambrosia breitet sich aus
03.07.2009, 15:27
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Das beifußblättrige Traubenkraut Ambrosia: Schon zehn Körner pro Kubikmeter Luft können heftige Allergien auslösen. (Foto: dpa)
Die Allergien auslösende Pflanze Ambrosia breitet sich nach Einschätzung von Experten immer weiter in der Niederlausitz aus. Außerdem sind nach Angaben des Berliner Julius-Kühn-Instituts Städte in Süddeutschland besonders von dem vermehrten Vorkommen der Pflanze in der Bundesrepublik betroffen. Für eine wirksame Bekämpfung des "Allergiker-Schreckens" sei es in Deutschland aber noch nicht zu spät, sagte Biologe Uwe Starfinger.
Experten fordern deshalb, Ambrosiasamen aus Vogelfutter auszusortieren. Futtermittel, besonders Sonnenblumensamen aus Osteuropa, gelten als Hauptverursacher der Ausbreitung von Ambrosia.
Das beifußblättrige Traubenkraut Ambrosia (englisch Ragweed) sieht wie unscheinbares Unkraut aus. Seine Blüten tragen jedoch Pollen in sich, die Mediziner und Allergiker gleichermaßen fürchten. Ambrosia besitzt das stärkste aller Pollen-Allergene.
Bereits zehn Körner pro Kubikmeter Luft können ausreichen, um Kopfschmerzen, Heuschnupfen und Asthma auszulösen. "Dagegen sind Erle, Birke oder Gräser Waisenknaben", sagte Thomas Dümmel vom Meteorologie-Institut der Freien Universität Berlin (FU). Das Unkraut blüht darüber hinaus bis in den Oktober hinein und verlängert die "Saison" für Allergiker.
Ambrosia-Pflanzen gibt es in Deutschland, seit die Samen als "blinde Passagiere" im 19. Jahrhundert an Bord von Frachtschiffen aus Amerika nach Europa kamen. Doch erst der Klimawandel mit wärmeren Sommern und Wintern macht Europa für Ambrosia attraktiv. Ausbreiter sei allerdings der Mensch, vor allem durch Vogelfutter mit Ambrosiasamen, ergänzte Ökologe Stefan Nawrath.
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![]() 07.07.2009 12:14:18 Schnolfi: @bp13 Ihnen muss ja 'ne schwere Laus über die Leber (dazu später) gelaufen sein. Nun, wenn Sie die Natur so uneingeschränkt lieben, dann greifen Sie doch mal zur Weinraute und streichen sich den Saft gleichmäßig übers Gesicht. Danach könnten Sie auch den Saft des kleinen Bärenklaus und oder der Herkulesstaute gleichmäßig über den übrigen Körper verteilen. Nicht vergessen: danach mindestens 2 Stunden lang in die Sonne legen. Wenn Sie danach vorm Spiegel stehend immer noch der ganzen Natur das Händchen halten wollen, würde ich Ihnen empfehlen ein Gebräu anzusetzen. Nehmen Sie am besten Herbstzeitlosenblätter, etwas Tollkirsche, Stückchen vom Fliegenpilz dabei, etwas vom Schwarzen Nachtschatten, Knollenblätterpilzsoße, Maiglöckchenblätter und zur Krönung noch eine Prise von der Spanischen Fliege. Wenn Sie dann nicht gleich umkippen und vorher noch schnell zur Erkenntnis kommen, dass nicht alles, was Natur ist, auch dem Menschen Freund ist, werden Sie spätestens nach 3 Tagen ahnungslos an Lebervergiftung sterben. Viel Vergnügen mit Ihrer Natur ! ![]() ![]() Wir wollen die Qualität der Nutzerdiskussionen stärker moderieren. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass wir die Kommentare ab 19 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages einfrieren. In dieser Zeit können keine Kommentare geschrieben werden. Dieser "Freeze" gilt auch für Wochenenden (Freitag 19 Uhr bis Montag 8 Uhr) und für Feiertage. |
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