Deutsche Mieter zahlen jedes Jahr mehr als eine Viertelmilliarde Euro zu viel. Nach Angaben des Mieterbundes ist jede dritte Mieterhöhung fehlerhaft.
Deutsche Mieter zahlen jedes Jahr mehr als 250 Millionen Euro zu viel an ihre Vermieter. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf Berechnungen des Deutschen Mieterbundes.
Jede dritte Mieterhöhung ist nach Angaben des Deutschen Mieterbundes fehlerhaft. (© Foto: dpa)
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Jede dritte der jährlich drei Millionen verschickten Mieterhöhungen ist demnach fehlerhaft. Jeder Betroffene zahle im Schnitt 250 Euro zu viel Miete.
"Zu viele Mieter akzeptieren die Mieterhöhungsforderungen der Vermieter anstandslos, anstatt sie vorher auf Rechtmäßigkeit zu überprüfen", zitierte das Blatt den Mieterbund-Sprecher Ulrich Ropertz.
Der Bundesgerichtshof stärkte mit einem Urteil im Dezember Vermietern bei Mieterhöhungen den Rücken. Die Wohnungsbesitzer dürfen dabei ohne komplexe Ausführungen auf einen Mietspiegel verweisen. Zahlreiche Gerichte erklärten bisher Mieterhöhungen für unwirksam, weil Detailangaben fehlten.
(dpa/AP/cag)
also wenn ich richtig informiert bin, dann leben in diesem land etwa 82 millionen menschen. laut statistischem bundesamt leben davon etwa 60% der menschen in gemieteten räumlichkeiten/wohnungen/häusren etc. pp - das sind knapp 50 millionen menschen. das würde bedeuten, daß pro person die in vermietung lebt 5 euro zuviel entrichtet wurden.... oder anders gesagt bei einem dreistelligen milliardenbetrag an mietgeldern die hierzulande umgesetzt werden, man geht von etwa 200 milliarden euro aus die jährlich in deutschland an miete bezahlt werden, macht die summe von 250 millionen euro die zuviel bezahlt wurde, dann doch immerhin einen prozentsatz von weniger als 0,1 % aus. 250 millionen hören sich gewaltig an. und mit so einer summe lässt sich super stimmung machen. verglichen mit 50 millionen mietern und 200 milliarden euro mietumsatz sind diese 250 millionen euro ein nullum. ein nichts. die relation machts. man sollte eben erst nachdenken bevor man jede zahl die irgendwo medial aufgeputscht wird wohlfeil mitkommentiert.
Davon können Kapitalanleger in Ostdeutschland nur träumen. Die meisten Zahnärzte bohren für die Zinsen ihrer Immobilien-Kredite. Entweder Leerstand oder Mietausfall.
Bei über einer Milliarde Mietrückständen träumen die meisten Eigentümer von keiner Mieterhöhung, sondern davon, wie sie ihren Mietern das Wasser, die Heizung und den Müll weiter finanzieren sollen.
bestimmen den Preis. Und nicht der Wunsch nach niedrigeren Mieten für einen Warenkorb, der uns immer erklären will, daß das mit den steigenden Preisen da draußen nur eine Zeitungsente sei.
nach dieser logik würde ja kein einziges modell der vwl funktionieren. denn wenn alles zu hoch wäre, müssten ja zwangsläufig die löhne und gehälter ebenso sich erhöhen. stattdessen haben sich teilbereiche erhöht, andere sind gesunken, manche stagnieren.
... seit Jahrzehnten viel zu hoch. Genau wie die restlichen Preise. Weil die Wirtschaft irgendwann beschlossen hat, nicht mehr eine Vernünftige Kalkulation als Grundlage für den Preis zu nehmen, sondern alles rauszuholen,was drin ist ...