Langjähriges Engagement
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Vor acht Jahren baute Koch ein mehrstöckiges Kulturhaus an der Pegnitz, für dessen Planung er seinen langjährigen Freund, den Schweizer Künstler Max Bill, gewinnen konnte. Im ,,Zumikon'', benannt nach Bills Geburtsort im Kanton Zürich, finden zweimal im Jahr Ausstellungen statt; Kunststipendiaten leben dort in künstlerisch gestalteten Appartements, ein Restaurant mit Terrasse und Bouleplatz ergänzt das Angebot.
Während sich bei Koch aus einer Zwischennutzung ein langjähriges Engagement entwickelte, erkennt Hans Loitfelder erst allmählich den Wert des leerstehenden Hauses in München, in dem im März dieses Jahres sein Sohn Leopold zusammen mit einem anderen Designer das Projekt ,,Zeitwerk'' inszenierte.
Mit skurrilen Raum- und Klanginstallationen erzählten die beiden ,,Die Memoiren eines Abbruchhauses''. Sie nutzten Gebrauchsspuren und Fundstücke und verfremdeten diese. So entstanden Stühle und Tische aus ausgetretenen Dielen, wurden Tapetenschichten ,,archäologisch'' freigelegt. Geleitet und präsentiert hat das Projekt Max Goldschmidt im Rahmen seiner Diplomarbeit. Der 27-jährige Ottobrunner studiert an der FU Bozen das Fach Design. Für Hans Loitfelder ist dies eine gute und bezahlbare Werbung für die Immobilie.
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(SZ vom 18. 4. 2007)
Venizelos kritisiert IWF-Chefin
Das Kunst nicht nur ein Objekt, sei es ein Unternehmen oder eine Immobilie, aufwertet, ist seit langem bekannt. Allerdings sind Investoren und gerade Spekulanten hierzulande gedanklich noch viel zu rückständig, um diesen Mehrwert einzusetzen. Es müsste viel mehr Kunst in privaten und öffentlichen Räumen zu sehen sein.