Gute Nachrichten sowohl für Rentner als auch für Beitragszahler: Während die Ruheständler eine Erhöhung ihrer Altersbezüge schon fest einplanen können, dürfen die Versicherten auf eine Senkung ihrer Beitragssätze hoffen. Der Wirtschaftsaufschwung macht es möglich.
Die gute Konjunktur lässt auch die Einnahmen der Rentenversicherung kräftig sprudeln - und zwar so stark, dass eine Beitragssatzsenkung schon 2013 denkbar ist.
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Gute Nachrichten für Ruheständler: Ihre Rente dürfte zur Jahresmitte steigen. (© dpa)
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Übereinstimmende Berichte der Stuttgarter Zeitung und der Berliner Zeitung wurden von informierten Kreisen in Berlin bestätigt.
Danach sind die Finanzreserven der Rentenversicherung im vergangenen Jahr auf den höchsten Stand seit Mitte der 90er Jahre gestiegen. Nach noch vorläufigen Zahlen kletterte die Rücklage bei der Deutschen Rentenversicherung Bund zum Jahresende 2010 auf rund 18,5 Milliarden Euro. Das entspricht 1,1 Monatsausgaben. Einen höheren Stand wies die Rentenkasse zuletzt 1994 aus.
In den vergangenen zwölf Monaten erhöhte sich die Rücklage dank der guten Einnahmeentwicklung um gut 2 Milliarden Euro. Das sind fast 500 Millionen Euro mehr als bislang angenommen.
"Gefahr einer Nullrunde gebannt"
Sollte sich die günstige Entwicklung fortsetzen, könnten der Beitrag zur Rentenversicherung früher als geplant gesenkt werden. Eine Beitragssenkung von 19,9 auf 19,3 Prozent ist bislang für das Jahr 2014 ins Auge gefasst. Dies könnte nun schon 2013 passieren.
Nach dem Gesetz werden die Beiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gesenkt, wenn die Finanzreserve mehr als 1,5 Monatsausgaben beträgt. Für die rund 20 Millionen Rentner zeichnet sich immer stärker eine Rentenerhöhung zur Jahresmitte in der Größenordnung von 1 Prozent ab. Die Gefahr einer erneuten Nullrunde 2011 sei dank der guten Lohnentwicklung endgültig gebannt, sagte der Unions-Sozialexperte Peter Weiß (CDU) der Berliner Zeitung.
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(sueddeutsche.de/dpa/pak)
Ein Rentenpunkt gibt heute 27,20€ Rente. Die Rentenerhöhungen der vergangenen Jahre und damit wahrscheinlich auch kommender Jahre liegen etwa 1% unter der Inflationsrate. Der Rentenpunkt kostet 19.9% von 30.000€, also 5970€ p.a. Macht bei 40 Beitragsjahren, 3 Rentenpunkten Ausbildung plus 1 Rentenpunkt für Wehr/Ersatzdienst ganze 44 Punkte mal 27,20€ = 1196€ Rente.
Wenn Sie selbstständig oder nicht rentenversicherungspflichtig wären (Handwerker, Arzt, Jurist, Apotheker, Notar) und 40 Jahre lang jährlich 5970€ inflationsbereinigt sparen, darauf bei Bundesschatzbriefen im Mittel 1% mehr Zins wie Inflationsrate bekommen, so hätte man inflationsbereinigt 294.000€ auf dem Ruhestandskonto. 20% Rücklage für Hinterbliebenenversorgung (entspricht etwa dem Anteil der Kosten der Hinterbliebenenversorgung der BFA), den Rest über 18 Jahre gemäß Sterbetafel aufgezehrt und 1% Zins über Inflationsrate bekommen macht ebenfalls 1198€ Rentenanspruch.
Das heißt, jegliche Rentensteigerung unterhalb der Inflationsrate bedeutet für die aktuelle Beitragszahler-Generation einen Realverlust. Die Einzahlungen sehr konservativ verzinst minus Rückstellungen für Hinterbliebenenversorgung sind geringer wie die später zu bekommenden Rentenansprüche. "Tolles Geschäft" für die aktuellen Beitragszahler, mal sehen was das Verfassungsgericht künftig dazu sagen wird.
für die wankelmütigen Gläubigen der darniederliegenden INSM-Religion .
Aufschwung ! Aufschwung ! Om , Om , Aufschwung ! Om , ...
Genau drei Mal dürfen Sie jetzt raten, warum Ihr Vorschlag keine Chance hat:)
Wenn die Inflationsrate bei null liegt können wir alle auf Erhöhungen verzichten.
"Ich vermisse nur den Hinweis, dass der Bund jährlich 80 Mrd zuzahlt damit die 200 Mrd Renten auch jedes Jahr ausgezahlt werden können - Tendenz stark steigend."
Schon mal was von versicherungsfremden Leistungen gehört?
Paging