Beim Neubau von Wohnungen in Deutschland zeichnet sich nach Branchenangaben in diesem Jahr ein neuer Tiefstand ab.

Mit 204.000 fertiggestellten Einheiten sei ein weiteres Absinken unter das Vorjahresniveau von 231.000 Wohnungen zu erwarten, teilte der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen am Montag in Berlin mit. Die Baugenehmigungen seien 2007 um ein Viertel zurückgegangen.

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Mit Blick auf die Marktentwicklung sei mit einer weiter steigenden Nachfrage nach Ein- und Zweizimmerwohnungen zu rechnen, die zum Teil das Angebot übersteige.

Für vier und mehr Zimmer sei das Interesse in Westdeutschland stabil, in den neuen Ländern sinke es.

Die Mietschulden bei den Mitgliedsfirmen seien im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent auf 579 Millionen Euro gesunken, teilte der Verband weiter mit.

Er vereint 3000 Unternehmen in privater und öffentlicher Trägerschaft mit 6,2 Millionen Wohnungen und repräsentiert damit nach eigenen Angaben 30 Prozent des bundesweiten Mietwohnungsbestands.

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(SZ vom 03. 06. 2008/dpa/als)