Eine Studie des Pestel-Instituts sieht erheblichen Nachholbedarf beim Wohnungsbau bis zum Jahr 2025.
Erschwinglicher, qualitativ hochwertiger Wohnraum ist schon jetzt Mangelware. Vor allem in den strukturstarken Regionen Deutschlands. Und es sieht ganz so aus, als würde sich diese Situation noch verschärfen.
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Wohnungsbedarf der bayerischen Städte und Landkreise bis zum Jahr 2025 (© Grafik: SZ; Quelle: ISP Eduard-Pestel-Institut)
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Dieses Fazit lässt sich aus der neuen Studie zum Thema Wohnungsmangel des ISP Eduard-Pestel-Instituts für Systemforschung mit Sitz in Hannover ziehen, die vor wenigen Tagen in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Sie ist vom Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau und vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel in Auftrag gegeben worden.
"Wenn die Politik nicht reagiert, wird sich die Qualität des Wohnens für breite Schichten der Bevölkerung nicht aufrechterhalten lassen", sagt Matthias Günther, einer der beiden Verfasser der Studie. In den Großstädten Westdeutschlands wächst der Wohnungsbedarf bis zum Jahr 2025 stark, in weiten Teilen Ostdeutschlands hingegen werde das vorhandene Angebot ausreichen, so das Ergebnis der Expertise.
Die 115 Seiten starke Studie geht von einem Gesamtbedarf von jährlich circa 400.000 Neubauwohnungen in der Bundesrepublik aus - bezogen auf die kommenden zehn bis 15 Jahre. Tatsächlich aber werden derzeit weniger als 200.000 Objekte pro Jahr errichtet.
Zahl der Haushalte wächst
Die Expertise untersuchte 439 Kreise und kreisfreie Städte im Zeitraum von 2007 bis 2025 und berücksichtigt sowohl den demographischen Wandel als auch Veränderungen der Lebensgewohnheiten sowie andere gesellschaftliche Trends. So nimmt etwa die Zahl der Haushalte kontinuierlich zu, wobei immer weniger Menschen in einem Haushalt leben.
Die Tendenz, aufs Land zu ziehen, lässt laut Günther nach. "Ein Grund dafür ist, dass die Mobilität immer teurer wird", sagt der Ökonom. Während der Anteil der mehr als 60-Jährigen an der Gesamtbevölkerung 1991 bei etwa 20 Prozent lag, wird im Jahr 2025 etwa ein Drittel der Deutschen dieser Altersgruppe angehören. Doch sind derzeit laut der Studie nur ein Prozent der Wohnungen in Deutschland seniorengerecht gestaltet.
Außer einem Ost-West-Gefälle gibt es auch Schwankungen innerhalb der Regionen in puncto Bevölkerungszuwachs und Wohnraum-Bedarf. So besteht den Modellrechnungen zufolge für Berlin und Brandenburg in Berlin ein Gesamtbedarf von 390.000 Wohnungen, für Frankfurt an der Oder und Cottbus hingegen konstatierten die Forscher "keinen Bedarf".
In Bayern ist das Gefälle besonders ausgeprägt. Zwischen 2003 und 2007 wurden dort circa 52000 Wohnungen pro Jahr gebaut. Falls es weiterhin bei diesem Volumen bleibt, fehlen bis zum Jahr 2025 in Bayern etwa 462.000 neue Wohnungen. In der Landeshauptstadt München werden dann 200.000 Wohnungen fehlen. Diese Berechnung basiert auf der Annahme, dass in der Isarstadt weiter etwa 5000 bis 7000 Wohnungen pro Jahr errichtet werden, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war (Im Jahr 2006 gab es mit 15.600 Wohnungen "einen Ausreißer"). Die errechneten 200.000 Wohnungen sind zudem in Verbindung mit Kalkulationen des Instituts zu sehen, wonach die Einwohnerzahl von München bis zum Jahr 2025 auf 1,5 Millionen anwächst.
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... lässt sich leicht die Zielsetzung ausmachen:
Es geht um die erneute Subventionierung des Wohnungsbaus auf Kosten der Steuerzahler, wobei nun die sog. energetische Sanierung im Vordergrund stehen wird. Also noch mehr Geld aus dem isolierverglasten Fenster geschmissen!
nicht mal ne Textbox kann programmiert werden ... liegt warscheinlich an den Preisen für Entwicker in M; in WUN hätte man mehr auf die Softwarequalität geachtet und sich nicht so aufs geldverdienen konzentrieren müssen bis das butget aus war ...
wird auch besser bezahlt
3. die wohnungen sind da nur sind halt schlecht geschnitten / nicht renoviert etc.
gut jammern auf hohem Niveau, nutzloser Artikel. ps wenn man ne Firma aufmacht dann eigentlich dort da wo es die günstigsten Konditionen gibt .. das ist dann WUN billiger Baugrund geringe Mieten fürs Personal. München/ Leibzig/ Frankfurt sind gleich gut zu erreichen. Arbeitkräfte vor Ort sind willig. Warum brummt es dann da nicht ... weil es sich woanders eben lohnt die Mieten zu bezahlen, bzw die Einkomen die Mieten genügend Kompensieren ... also Sturm im Wasserglas
das Geld versickert - wie bei fast allen anderen kommunalen Betrieben nicht nur in München - bei den speziellen Freunden von dem und dem. Man braucht schließlich Berater. Es müssen immer wieder allerlei Gutachten gemacht werden, Ökoberechnungen und Energieausweise, soziokulturelle Erhebungen, Ausstellungen und Broschüren. Da sind die vielen Werbeagenturen, Druckereien, Ingenieure und sonstigen Parteifreunde.
Findet sich nicht nur im roten Bereich, sondern auch bei Schwarzbavarianern.
Aber - Trost: die Kommunen ziehen sich aus dem schwierigen Geschäft zurück. Wenn nicht gerade München, wirtschaften die Wohnungsgesellschaften sich langsam auf die Pleite, sie müssen für Sanierungen einen Teil der Immos verkaufen, um die anderen zu halten.
Der Druck auf die Menschen selbst was zu unternehmen (kaufen+finanzieren) wird steigen. Der Sozialismus/Staatswirtschaft erledigt sich immer von selbst, früher oder später...
Missverstanden. Die Christian Ude GEWOFAG, die von einer seiner Freundinnen geführt wird, verlangt genauso viel Miete wenn nicht mehrer, wie der freie Markt. Mieten zw. 10 18,-- /m2. Mehr verlangen wir auch nicht, obwohl unser Wohnungsbestand sich in Schwabing befindet. Trotz marktgerechter Mieten , also üblicher Mieteinnahmen erzielt die städtische Wohnungsbaufirma GEWOFAG, nur geringfügige Gewinne. Deshalb ist die Frage berechtigt an den verantwortlichen Politiker Ude (SPD).
Wo versichert das ganze Geld???
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