Das steuerlich geförderte Eigenheim ist wieder da. Jetzt heißt die Förderung Eigenheimrente oder Wohnriester. Ein Kalkulationsbeispiel.
Seit dem 1. 11. 2008 bieten Banken, Sparkassen und Bausparkassen 464 zertifizierte Wohnriesterverträge in drei Finanzierungsarten an. Neben einem Bausparvertrag sind ein Vorausdarlehen in Kombination mit einem Bausparvertrag und ein reiner Darlehensvertrag mit annuitätischer Tilgung förderfähig. Die Höhe des Eigenbeitrags, die Zulagen und Steuerersparnisse orientieren sich an den Regeln für die Riesterrente.
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Für zertifizierte Wohnriesterverträge gibt es drei unterschiedliche Finanzierungsarten. (© Foto: AP)
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Doch die Wohnriester-Zulagen sind kein Geschenk des Staats. Zwischen dem 60. und 67. Lebensjahr beginnt die nachgelagerte Besteuerung der Eigenheimrente. In einem fiktiven Wohnförderkonto sammeln sich alle geförderten Beträge, Erträge und Zulagen und verzinsen sich jährlich mit zwei Prozent. Von Rentenbeginn an wird diese Fördersumme bis zum 85. Lebensjahr mit dem persönlichen Steuersatz versteuert. Der Wohneigentümer hat auch die Wahl, mit einem Abschlag von 30 Prozent zu Beginn des Ruhestands alles auf einmal zu versteuern.
Am Beispiel eines 30 Jahre alten Arbeitnehmers werden die Möglichkeiten und Verpflichtungen aus Wohnriester deutlich. Der Sparer verfügt über ein Bruttoeinkommen von 35.000 Euro und schließt einen Wohnriester-Bausparer über 37.000 Euro ab. Er zahlt vier Prozent seines Bruttogehalts pro Jahr ohne die Zulage von 154 Euro ein, also monatlich 103,83 Euro. Jeweils im Mai des Folgejahrs folgt die Zulage von 154 Euro. Zusätzlich erhält er noch 346 Euro Steuerersparnis, die wieder angelegt werden können.
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Sehr interessanter Artikel - ich verstehe kein Wort. Wenn der Autor beabsichtigt, die Leute vor Wohnriester zu bewahren, indem er deutlich macht, wie kompliziert und unverständlich angebliche staatliche "Förderung" heute ist, dann ist das sehr gelungen.
Wenn die Absicht des Artikels aber ist, eine Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung zu geben, dann bitte nochmal von vorne - aber diesmal auf deutsch!
War die ganze Riesterförderung nicht mal für Otto Normalbürger gedacht, weil die staatliche Rente nicht mehr reicht? Jetzt ist es soweit, dass nur noch Steuerberater und Finanzsachverständige halbwegs durchsteigen. Gut gemacht, liebe Regierung!
die Eigenheimzulage war einfach und brauchte deshalb keine Finanzierungsexperten bzw. deren Provision. Das fehlt hier in der ganzen Rechnung: wieviel Steuergeld geht nun für den Bausparkassenvertrieb drauf?