Die Preise für Mietwohnungen sind teilweise um bis zu sieben Prozent zurückgegangen. Aber trotzdem bleibt das Preisniveau weiterhin sehr hoch.
Wer jetzt eine Wohnung sucht, kann im Vergleich zum Vorjahr an der Miete sparen: Am stärksten gingen die Mieten in München bei Bestandswohnungen, also Wohnungen, die nach 1950 erbaut wurden, zurück. Laut dem "Ring deutscher Makler" (RDM) fiel der Preis um sieben Prozent, macht zehn Euro pro Quadratmeter. 2002 hatte der Mieter noch zwölf Euro zahlen müssen.
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Aber auch die Miete für Altbauwohnungen in München ist rückläufig. Betrug die Miete (ohne Nebenkosten) für eine 70 Quadratmeter große 3-Zimmerwohung (mit gutem Wohnwert) pro Quadratmeter im Herbst 2003 noch elf Euro, so liegt sie derzeit bei 10,50 Euro.
Durchschnittlich ging der Mietpreis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent zurück (10,50 Euro/qm).
Die Preisentwicklungen im Überblick
Quelle: RDM-Bayern Marktforschungsinstitut
Geringere Nachfrage
Insgesamt hat die Nachfrage nach Wohnungen in München abgenommen, der Markt ist nach Angaben des RDM ausgeglichener geworden. "Die Schlangen vor Besichtigungsterminen ist nicht mehr anzutreffen", stellt Johannes Schneider, Landesvorsitzender des RDM, fest. Trotz guter Marktlage, würden die Münchner abwarten.
Den deutlichen Rückgang der Mietepreise für Wohnungen, die nach 1950 erbaut wurden (sieben Prozent), begründet Schneider mit den höheren Anforderungen, die der Mieter an eine Wohnung stellen würde: Mieter, die vorhätten, ihre Wohnung zu wechseln, würden meist nach besseren Standards zu gleichen Konditionen suchen.
Dennoch zahlen die Mieter in München nach wie vor die höchsten Mieten für Bestandswohnungen deutschlandweit.
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