Winterdienst Gerechte Aufteilung der Pflichten

Immer wieder kommt es in Mehrfamilienhäusern zum Streit wegen Eis und Schnee: Der eine Bewohner schippt ständig, ein anderer kommt ohne Arbeit davon. Eine "Schneekarte" könnte das Chaos friedlich organisieren.

In der kalten Jahreszeit kommt es in Mehrfamilienhäusern immer wieder zu Streit um den Winterdienst. Wer ausgerechnet an den Tagen eingeteilt ist, an denen es schneit oder friert, muss sich oft mächtig plagen, je nach Wetterlage auch mehrfach am Tag. Andere Bewohner kommen ganz um die Arbeit herum, weil sie Glück haben und an ihren Terminen immer Tauwetter ist. Um Ärger zu vermeiden, rät der Deutsche Mieterbund zur Einführung einer "Schneekarte".

Die Idee ist simpel und gerecht: Die Karte wird in einer bestimmten Reihenfolge, auf die sich vorher alle Beteiligten einigen, von Wohnung zu Wohnung weitergegeben. Der Mieter, der sie gerade hat, ist für den nächsten Eis- und Schneetag zuständig. Er kann die Karte erst dann an den Nächsten weitergeben, wenn er tatsächlich Schnee schippen oder streuen musste. Auf diese Weise kommt jeder einmal dran, wenn Winterdienst angesagt ist.