Mit Verve hatte Wikileaks Daten angekündigt, die die dubiosen Geschäftspraktiken der Finanzindustrie offenbaren würden. Doch möglicherweise kommt alles anders.
Viel Lärm um nichts? Der nächste Skandal, den Wikilleaks enthüllen wollte, könnte sich als Flop erweisen. Eigentlich sollten brisante Informationen über eine große amerikanische Bank - möglicherweise die Bank of America - an die Öffentlichkeit dringen.
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Seine nächste Enthüllung könnte ein Flop werden: Julian Assange. (© Getty Images)
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Nun soll Wikileaks-Gründer Julian Assange im privaten Kreis eingestanden haben, dass er gar nicht weiß, wie brisant die Informationen sind. Das sagten mehrere mit den Gesprächen vertrauten Personen.
Assange habe gesagt, Wikileaks verfüge über Emails, die von der Festplatte eines leitenden Angestellten der Bank stammen. Allerdings sei das Material nicht selbsterklärend und er selbst könne keinen größeren Sinn dahinter erkennen. Finanzexperten müssten viel Zeit investieren, um bestimmen zu können, ob die Dokumente überhaupt berichtenswert seien.
Ende November hatte Assange in einem Interview angekündigt, dass Wikileaks zu Beginn des Jahres Tausende von internen Dokumenten einer großen US-Bank bekanntmachen werde, die zu Ermittlungen gegen das Institut führen dürften. Weil Investoren auf die Bank of America tippten, war deren Aktienkurs unter Druck geraten.
Zuletzt hatte Assange zudem von einem früheren Schweizer Banker zwei CDs mit angeblich heiklen Daten zu Bankkonten in Steuerparadiesen erhalten. Die Datensätze sollen die Namen von rund 2000 Kontoinhabern enthalten, darunter prominente Namen aus Politik, Wirtschaft und Kultur.
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- Google Doodle: Mark Twain Von der Gier nach Macht und Geld 30.11.2011
(sueddeutsche.de/Reuters/ema/hgn)
Christopher Lee zum 90.
... über seinen autokratischen Führung/Verwaltung Stil, ist mindestens im diesem Falle durchaus berechtigt.
Von dem Leaker der BofA Dokumente, ( ehemaliger Angestellter der Balboa Insurance Group)- aus der Preambel:
" In addition, if anyone can get me a copy of the image of the hard drive that Jullian Assange reportedly has from the BofA executive, it will not take a dozen financial analysis to decipher it like I've read in the news. I could find all the dirt on that hard drive within a week."
- also, es wäre besser gewesen wenn er rechtzeitig den Image upgeloadet hätte zu dem jemanden der sich damit auskennt ....
Quelle: http://bankofamericasuck.com/
Ich würde die Datensätze erst einmal veröffentlichen!
Dann sehen wir schon was wichtig ist und nicht!
Oder hat sich sein Programmierer diese Daten auch mit zum Geheimdienste Open Leaks mitgenommen?
...wenn das nicht veröffentlicht wird. Wer versteht schon E-Mails von Finanzhaien über ihre Produkte, die sie selbst nicht verstehen?
Dennoch: allein, dass die Aktienkurse unter Druck geraten sind, ist eine gute Nachricht. Davon könnte es jede Woche eine geben.
Kaum beachtet ist bisher, wie man Ansprüche durchsetzen kann, wenn Informationen in den bereitgehaltenen Webseiten falsch sind. Es gibt bei WikiLeaks kein Impressum und keine Anschrift, an die zugestellt werden kann. Auch Gegendarstellungsansprüche sind bei solchen Telemediendiensten nicht vorgesehen. Dies erschwert Korrekturen von Informationen außerordentlich. Hier hat WikiLeaks Nachbesserungsbedarf.
enthalten, darunter prominente Namen aus Politik, Wirtschaft und Kultur."
Die amerikanische TeaParty hat ja über Fox-News bereits eine Fadwa für Assange ausgerufen. Wo bleiben die Europäer?
Paging