Architekten entwerfen Pläne für das Gelände des stillgelegten Heizkraftwerks in der Münchner Innenstadt.
Ende Januar dieses Jahres haben die Stadtwerke München das ehemalige Heizkraftwerk in der Müllerstraße verkauft. Damit wurden die Voraussetzungen für die Umgestaltung des mit 12.000 Quadratmetern größten Neubauareals im Gärtnerplatzviertel geschaffen.
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Im Gegensatz zu den Türmen der Frauenkirche hat das Heizkraftwerk zwar nicht den Ruf eines Wahrzeichens. Im Münchner Stadtbild hat sich das markante Bauwerk im Gärtnerplatzviertel dennoch etabliert. Schon bald sollen auf dem Gelände Wohnungen und Büros entstehen. Ob das Hochhaus dafür abgerissen werden muss oder erhalten bleibt, werden Stadtrat und Investor nach einem Architektenwettbewerb entscheiden. (© Foto: Imago)
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Der neue Eigentümer, eine Projektgesellschaft der alpha invest Projekt in Oberhaching und der LBBW Immobilien Capital in Stuttgart, haben jetzt einen Architektenwettbewerb in zwei Phasen ausgelobt. Er soll die Grundlage für eine städtebauliche und architektonische Diskussion zur Gestaltung des gesamten Areals bilden.
Die Stadt München selbst hatte diesen Wettbewerb angeregt. Laut Stadtratsbeschluss sollen bis zu zehn Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros um entsprechende Vorschläge gebeten werden.
Wie die alpha invest weiter mitteilte, wird das aus Architekten, Vertretern der Lokalbaukommission, der Stadtwerke München GmbH und ausgewählten Stadträten bestehende Preisgericht über die Vorschläge im Dezember ein Urteil abgeben. Die letztendliche Entscheidung über die Bebauung des Geländes liegt dann beim Stadtrat der Landeshauptstadt.
56 Meter in den Himmel
Das derzeitige Areal setzt sich nach Angaben der alpha invest Projekt aus dem Fernheizkraftwerk mit Maschinenhausturm, Anbauten, einem 1973 errichteten Kesselhaus, einem Öltanklager, einem Wohnhaus mit drei Werkswohnungen sowie einem oberirdischen Luftschutzbunker zusammen. Der Maschinenhausturm mit einer Grundfläche von 20 mal 27 Metern ,,überragt mit seinen 56 Metern Höhe die umgebenden Bauten und bildet damit einen eindrucksvollen städtebauichen Fixpunkt'', führt die alpha invest Projekt aus.
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Venizelos kritisiert IWF-Chefin
damit stehe ich leider ziemlich allein da. Aber wer so oft auf diese "komischen" Schornsteine blickt wie ich, wer sieht, wie sich bei Gewitter die Vögel dort versammeln und ein fast gruseliges Bild entstehen lassen, der muss von ihrem Anblick irgendwann verzaubert sein.
Der Turm muss stehen bleiben, weil er sich jeder Stellungnahme entzieht. Er ist nicht gewollt schön, oder irgendwie gesstylt oder bewusst an irgendeine Geschmacksrichtung angepasst. Er ist einfach wie er ist. Er hat Charakter. Er strahlt ein bisschen Großstadt in diese beschaulichen Voralpenmetropole hinein.
Bitte lasst ihn in Ruhe.