Eine Aufspaltung der WestLB könnte zwar noch einmal richtig teuer werden, doch es ist die richtige Entscheidung. In seiner bisherigen Form hat das Institut keine Überlebenschance.
Fällt der Name der WestLB, dann denken viele Menschen reflexartig an Filz und Skandale, zu Recht. Schließlich waren die Drähte zwischen der Bank und der Staatskanzlei in der jahrzehntelangen sozialdemokratischen Ära in Nordrhein-Westfalen kurz. Für die Menschen an Rhein und Ruhr hat sich die Bank allerdings nie gerechnet. Vielmehr mussten sie immer wieder mit ihren Steuergeldern einspringen, wenn die WestLB wieder einmal Milliardensummen verloren hatte. Doch dieses Kapitel könnte schon bald geschlossen sein.
Krisenbank WestLB - die riskanten Papiere sollen offenbar in eine neue Gesellschaft eingebracht werden. (© Foto: dpa)
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Mittlerweile regiert eine CDU/FDP-Koalition in Düsseldorf und die Bank steht vor dem Ende. Das Management arbeitet an der schrittweisen Auflösung der drittgrößten Landesbank - dies ist gut für die Bürger.
Werden die aktuellen Pläne umgesetzt, dann wird ein Teil des aktuellen Geschäfts in eine Bank ausgegliedert und über die Zeit abgewickelt. Die restliche Bank mit ihrem Mittelstandsgeschäft, Kapitalmarktgeschäft und Firmenkundengeschäft könnte dann mit anderen Landesbanken verschmolzen werden.
Möglich ist dies, weil die Eigentümer der WestLB, Land, Sparkassen und Kommunen aus Nordrhein-Westfalen, endlich umgedacht haben. Sie haben schon frühzeitig die faulen Wertpapiere in eine Zweckgesellschaft gepackt. Damals sprach noch niemand in Deutschland von einer staatlichen Hilfsorganisation für Banken.
Mit Heinz Hilgert lenkt zudem ein Bankmanager das Institut, der die verbliebenen Möglichkeiten realistisch einschätzt. Die Bank hat keine eigene Überlebensperspektive. Sicher könnte es passieren, dass die Bürger des Landes noch einmal für die jetzige Lösung zahlen müssen. Doch ein Ende mit Schrecken ist allemal besser, als wenn weitere Generationen von Bankmanagern bei der WestLB Geld versenken.
(sueddeutsche.de/mel)
Bruce Springsteen in Frankfurt
Zitat:"Der Kapitalismus, "das Erfolgssystem" war schon damals aus den gleichen Gründen gescheitert wie heute.... "
Derlei Ansichten rühren von ausgeprägtem Schubladendenken. Es bleibt halt nicht aus, wenn man, an der Oberfläche kratzend, für nicht richtig erkannte Phänomene Schlagworte erfindet, anstatt sich mit den Zusammenhängen zu beschäftigen.
Aber das macht halt Arbeit.
"Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken. Hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, daß der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war!" - James Baker III, ehemaliger US-Aussenminister - Der Spiegel 13/1992
Der Kapitalismus, "das Erfolgssystem" war schon damals aus den gleichen Gründen gescheitert wie heute....
nur hat sich jetzt die Dimension ver-milliardenfacht.
Sie kämpfen immer noch gegen die Wahrheit.....
naja, Sie werden es auch noch verstehen, dass es sinnlos ist.
Das ist ungefähr so, wie wenn Sie versuchen würden, den Wind anzuschreien....
Wenn die Kapitalistenfraktion immer denkt, der Arbeitnehmer muss um seinen Lohn gebracht werden, er verdient zuviel, und gleichzeitig meint, der würde nun - weil eine winzige KFZ-Steuersenkung winkt, eine lächerliche "Abwrackprämie", von dem Geld, das ihm die letzten Jahrzehnte aus der Tasche gezogen wurde, und das er folglich nicht mehr hat, ein Auto finanzieren, obwohl gleichzeitig ständig mit Jobverlagerung ins Ausland gedroht wird, um dann Super-Dumping-Löhne zu begründen....
Ihr Kapitalisten verwickelt Euch in so viele Widersprüche und merkt es nicht einmal. Das nenne ich perfekte Ignoranz und Ego-Verblendung par excellence.
Von dem Lohn, der nicht bezahlt wird, kann auch kein Konsum anspringen. So einfach und für Individuen wie Sie doch so schwer...
"Ignoranz hat gegen Wahrheit keine Chance... "
Ich kämpfe trotzdem dagegen an. Auch wenn viele hier nacht dem Motto leben Ideologie ist wichtiger als Wahrheit. Was schade ist.
"Sie können die Leute in der BRD in Zwangsarbeit stecken und verhungern lassen"
Welche absurde Behauptung von ihnen. Ergeben ihre Theorien nur mit falschen Behauptungen einen Sinn? Das wäre einfach schade.
Noch etwas. Wenn ihre Theorie stimmen würde, wäre der Kapitalismus vor 79 Jahren zusammengebrochen und es würde ihn heute nicht mehr geben. Offenbar sehen sie nur einen Teil, der Überblick über das Gesamte ist wohl etwas abhanden gekommen.
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