Wer braucht wann welche Versicherung? Für den perfekten Rundumschutz kommt es auf die jeweilige Lebenssituation an.
Allgemein
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Bedarf. Prüfen Sie vor Vertragsabschluss, ob Sie die angebotene Police tatsächlich benötigen. Junge Leute sind zumindest bis Ende der Ausbildung häufig noch über ihre Eltern versichert, selbst wenn sie nicht mehr zuhause leben.
Änderungen. Informieren Sie Ihren Versicherer, wenn sich Ihre Risikosituation ändert - zum Beispiel, wenn Sie in eine größere Wohnung mit teurerem Hausrat ziehen oder wenn Sie sich einen Hund anschaffen. Sonst besteht die Gefahr, dass Sie nicht ausreichend abgesichert sind.
Lehre und Studium
Berufsunfähigkeitsversicherung. Junge Leute können Berufsunfähigkeitsschutz günstiger abschließen als ältere, weil sie gesünder sind. Wählen Sie einen Vertrag mit Nachversicherungsgarantie. So können Sie die vereinbarte Rente später ohne neue Gesundheitsprüfung erhöhen.
Wohngemeinschaft. Wenn Ihre Wohngemeinschaft eine Hausratversicherung abschließt, sollte ein einziger Vertrag den Hausrat aller Bewohner versichern. Ein Bewohner schließt den Vertrag ab und legt den Beitrag auf die Mitbewohner um.
Berufseinstieg
Berufsunfähigkeit. Wenn Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben, brauchen Sie keine zusätzliche Unfallversicherung.
Auto. Wenn Sie ein Auto haben, prüfen Sie je nach Wert, ob Sie neben der Haftpflichtversicherung auch Kaskoschutz wünschen. Gerade für Vielfahrer ist zudem eine Verkehrsrechtsschutzversicherung sinnvoll.
Gemeinsame Wohnung
Gemeinsamer Haushalt. Überprüfen Sie gemeinsam Ihre bestehenden Verträge, wenn Sie mit Ihrem Partner zusammenziehen. Klären Sie, welche Hausrat- und welche Haftpflichtversicherung gekündigt werden soll. Sprechen Sie mit Ihrem Versicherer und lassen Sie Ihren Lebenspartner in den verbleibenden Haftpflichtvertrag aufnehmen.
Ehe. Wenn Sie erst nach der Hochzeit zusammenziehen, können Sie auf jeden Fall gleich den jüngeren Haftpflichtvertrag kündigen.
Familie
Kombiprodukte. Meiden Sie Versicherungen, die den Invaliditätsschutz des Kindes mit Sparangeboten wie einer Rentenversicherung verbinden. Günstiger ist es, den Invaliditätsschutz ohne Extras abzuschließen und separat für das Kind zu sparen - etwa mit einem Banksparplan oder auch mit Bundesschatzbriefen.
Ausbildungsversicherung. Eltern, die für die berufliche Zukunft von Kindern sparen wollen, sollten nicht auf eine Ausbildungsversicherung setzen. Dabei handelt es sich um eine kleine Kapitallebensversicherung, die Todesfallschutz für die Eltern und Geldanlage miteinander kombiniert. Besser ist, den Todesfallschutz für die Eltern über eine Risikolebensversicherung mit ausreichend hoher Versicherungssumme zu gewährleisten und separat Geld für die Ausbildung der Kinder anzulegen.
Eigenheim. Beim Hauskauf geht die Wohngebäudeversicherung für die Immobilie auf den neuen Eigentümer über. Wollen Sie dies als neuer Eigentümer vermeiden und gleich ein günstigeres Angebot abschließen, kündigen Sie den Vertrag innerhalb eines Monats nach Übertragung des Eigentums.
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