Trotz Stillstand am Bau hat LBS 2001 so viel Immobilien verkauft wie 2000.

"Trotz der Flaute im Wohnungsbau haben sich die 11 LBS-Immobiliengesellschaften gut behauptet", hat die LBS-Bundesgeschäftsstelle für das Jahr 2001 bilanziert.

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Mit 25.000 vermittelten Objekten (- 1 %) im Wert von 3,9 Mrd. Euro (- 2 %) erreichten sie im Jahr 2001 annähernd das Vorjahresergebnis.

Quelle: LBS-Bundesgeschäftsstelle Berlin.

Häuser

Der Immobilienmarkt wird gegenwärtig geprägt von einer robusten Nachfrage nach Gebrauchtimmobilien und einer anhaltenden Schwäche im Neubau. Diese Situation spiegelt sich auch im Jahresergebnis der LBS-I wider.

Quelle: LBS-Bundesgeschäftsstelle Berlin.

Quelle: LBS-Bundesgeschäftsstelle Berlin.

Die Nachfrage nach Eigenheimen wurde dabei auch getragen von einem insgesamt recht stabilen Preisniveau.

Angesichts des inzwischen recht markanten Rückgangs der Neubautätigkeit, so die LBS-Immobilienexperten, sei es aber letztlich nur eine Frage der Zeit, bis die Angebotsknappheit auf die Preise im Neubau und im Bestand durchschlage.

Eigentumswohnungen

Dieselbe Diagnose gilt nach der Marktanalyse der LBS-I im Trend auch bei Eigentumswohnungen: grundsätzlich stabile Nachfrage auch auf dem Markt für gebrauchte Eigentumswohnungen.

Quelle: LBS-Bundesgeschäftsstelle Berlin.

Mehr denn je wird der Neubau-Markt von Selbstnutzern bestimmt, während früher steuerorientierte Kapitalanleger das Angebot und die Preise bestimmt hatten.

Quelle: LBS-Bundesgeschäftsstelle Berlin.

Baugrundstücke

Positiv entwickelte sich bei den LBS-Immobiliengesellschaften der Teilbereich der Baugrundstücke:

Quelle: LBS-Bundesgeschäftsstelle Berlin.

Quelle: LBS-Bundesgeschäftsstelle Berlin.

Auslandsimmobilien

Steil nach oben gerichtet sind die Preise für Auslandsimmobilien. Diese Objekte, die von den LBS-Immobiliengesellschaften vor allem im Mittelmeerraum an deutsche Interessenten vermittelt werden, kosteten 2001 im Schnitt bereits rund 153.000 Euro. Dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 15 %. Die Formel "Wohneigentum im Ausland ist preiswerter als hierzulande", verliert damit mehr und mehr an Allgemeingültigkeit.

(sueddeutsche.de/ LBS/ dpa)

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