Sturm und starker Regen stellen besonders für Hausdächer eine Gefahr dar. Nach Unwettern wie jüngst sollten Hausbesitzer daher untersuchen, ob alle Ziegel noch richtig sitzen und ob Regen durchgekommen ist.

Der Hausherr geht dafür am besten erst einmal eine Runde um das Haus. "Denn lockere Dachziegel sind von außen gut sichtbar", sagte Eva Reinhold-Postina vom Verband Privater Bauherren (VPB) in Berlin. Besteht ein entsprechender Schaden, ist das ein Fall für den Dachdecker - das Dach ist schließlich nicht mehr dicht, und lockere Ziegel könnten herunterfallen und jemanden verletzen.

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Nach dem Außen-Check steht die Kontrolle der Innenwände an. Denn auch wenn das Dach intakt scheint, ist möglicherweise Feuchtigkeit eingedrungen. Extreme Winde können das Wasser unter den Ziegeln durchdrücken. "Ist eine nasse Stelle an einer Decke, unter der sich eine Wärmedämmung befindet, sollte ein Sachverständiger gerufen werden", rät Reinhold-Postina.

Bei nasser Wärmedämmung bestehe Schimmelgefahr und die Dämmung funktioniere nicht mehr. "Denn Nässe leitet Wärme." Sind Wand und Wärmedämmung vom Regen stark mit Wasser durchsetzt, trocknen sie nicht mehr richtig. Feuchtigkeit und Schimmel bleiben dann auf Dauer erhalten.

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