Auch das nahende Frühjahr ist eine gefährliche Saison. Da wird geputzt, koste es, was es wolle, oftmals gegen jede Vernunft: Wenn keine Leiter zur Hand ist, steigen Menschen auf Blumengestelle, sogar auf Bügelbretter, hangeln sich in schwindelnder Höhe auf Fenstersimse - und retten im Sturz lieber eine Vase oder die Gardine, als Halt zu suchen. Die Folgen sind oft schwerwiegend.
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Eine Ursache ist vielen Unfällen unabhängig von der Jahreszeit gemeinsam: die falsche Zeitplanung. Da wird zum Beispiel Brandbeschleuniger ins Feuer gespritzt, wenn die Grillkohle nicht schnell genug glüht und die Gäste schon mit dem Besteck klappern. Da wird weiter gehämmert und gesägt, auch wenn die Helden schon müde sind.
Und trotz aller Errungenschaften ist die Emanzipation in den Haushalten und Familien noch nicht ganz angekommen: "Besonders junge Frauen setzen sich oft selbst unter Druck, um es mindestens so gut zu machen wie ihre Mutter oder die Schwiegermutter", sagt Woelk.
Viele Unfälle in den eigenen vier Wänden ließen sich vermeiden - durch Planung, Zeitmanagement, Hilfsmittel - und durch die Einsicht, sich helfen zu lassen. Auch Wohnungsbrände müssen nicht tragisch enden: Ein Rauchmelder in der Putzkammer hätte rechtzeitig Alarm ausgelöst, als das Leinöl seine Kettenreaktion in Gang zu setzen begann.
Anette S. jedenfalls hat ihre von Grund auf renovierte Wohnung entsprechend ausgerüstet. "Rauchmelder gibt es in jedem Baumarkt, kosten nicht viel und sind leicht zu montieren. Das konnte ich selbst machen."
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- Interview mit Expertin "Menschen handeln oft irrational" 07.02.2008
- Ratgeber Zehn Maßnahmen gegen die häufigsten Fallen 07.02.2008
- Rauchmelder Alarm! 27.11.2007
- Altbau Rauchmelder sind keine Pflicht 05.07.2005
- Kinder schützen Gefahrenzone Küche 26.07.2007
(SZ vom 08. 02. 2008/als)
Eurovision Song Contest
@ Justus: Iin meinem zarten Alter darf ich mich auch noch boy nennen, außerdem ist dies eine Stilfigur aus Chuck Palahniuks Roman "FIght Club", der genau eben jenen von mir beschriebenen und kritisierten Typus Mensch symbolisieren soll.
Sie schreiben vom 35-Jährigen Jugendopfer und nennen sich ikeaBOY? Entschuldigen Sie, dass ich schmunzele...
Aber zum Thema:
In der Küche ist es am gefährlichsten, schlage daher folgendes vor:
Eine Essenssteuer wird über den Lohnzettel einbehalten. Es wird eine Essenverteilungsbehörde erichtet (ob diese dem Bund oder den Länder untergeodnet ist, muss noch ausdiskutiert werden), welche die Bundesbürger mit fertig zubereitetem Essen versorgt. Küchen werden verboten, da ohnehin nicht mehr notwendig. Und schwupp: Wieder weniger Unfalltote.
Nächster Brennpunkt: das Badezimmer...
@warze: "Jeder Tote ist einer zuviel?" UND: "Egal wie er umkommt?"
Erklär mir das mal bitte. Mein Großvater ist mit 95 an Altersschwäche gestorben.
Weitere Stichworte: Überbevölkerung, Nachwuchs, Lebensraum, Hitler, Kreislauf der Natur...
Interessieren einen wirklich diese Statistiken? Man kann überall sterben. Jeder Tod ist tragisch, und dennoch sterben so viele, dass es uns egal sein muss. Jeder der dies leugnet, lügt. Wir würden aus dem Trauern nicht mehr heraus kommen.
Was wir alle lernen müssen, ist, dass wir eines Tages sterben werden. Davor werden wir nie etwas Sinnvolles machen.
Das wirklich Traurige in den heutigen Zeiten ist, dass der Tod verdrängt, bekämpft und abgeschoben wird.
Früher galt Jugend und Pubertät als eine Art Krankheit. Heute sieht man 35-jährige Jugendopfer, die nur noch peinlich sind. Selbstverbesserung ist Masturbation.
der die Anzahl der Verkehrstoten im Vergleich zu anderen Verunfallungen darstellt. Wenn Sie dann noch die Zahlen nennen, die durch Herz-Kreislauferkrankungen versterben, dann sollte man meinen, die Politik sucht sich nur die Spielwiese "Verkehr" raus, weil ,da kann man durch reglementieren ohne Staatskosten sich "Gut" darstellen (Handyverbot, aber Naselpobeln erlaubt ). Die Zahlen lassen sich beim Bayer.Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung für jederman/frau nachlesen.
Bevor alles aufschreit: jeder Tote ist einer zuviel, egal wie er umkommt.