Die Deutsche Bank ist an der Deutschlandsparte der Citigroup interessiert. Bedingung: Die Citibank muss zum Verkauf stehen.
"Wir müssen zuerst schauen, ob die Citibank zum Verkauf steht, aber wenn, dann ja", sagte Deutschland-Chef Jürgen Fitschen am Freitag am Rande einer Veranstaltung in Eltville auf die Frage nach einem Kaufinteresse. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte vor einigen Tagen aus Finanzkreisen erfahren, dass die krisengeplagte Citigroup einen Verkauf ihrer auf Privatkunden spezialisierten Deutschland-Tochter prüfe. Eine Entscheidung wird Anfang Mai erwartet. Die Financial Times Deutschland berichtete, dass sich die Deutsche Bank bereits auf ein Gebot für die Citibank vorbereite.
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Die Citibank selbst wollte sich zunächst nicht zu ihrer Zukunft in Europa äußern. Der Bankchef Franz Josef Nick sprach von Marktspekulationen, die er nicht kommentieren wolle. Citigroup-Chef Vikram Pandit überprüfe derzeit die weltweite Strategie der US-Großbank. Im Mai seien Ergebnisse zu erwarten. "Bis dahin sind wir auch gespannt", sagte Nick.
Möglicherweise im Paket
In Finanzkreisen kursieren seit längerem Gerüchte, dass Pandit auch die deutsche Citibank auf den Prüfstand gestellt habe. Neben der im Privatkundensegment aktiven Citibank wäre davon auch das in Frankfurt ansässige Investmentbanking betroffen. Besonders das Ratenkreditgeschäft als Kernsegment der Citibank könne verkauft werden, hieß es. Unklar ist aber, ob Pandit möglicherweise gleich weitere Teile des Europageschäfts im Paket anbietet. "Das wäre für die Deutsche Bank besonders interessant", zitierte die Financial Times Deutschland einen nicht genannten Insider. Ein Sprecher der Deutschen Bank lehnte eine Stellungnahme ab.
Die Deutsche Bank ist offenbar sehr an Zukäufen interessiert. Bankchef Josef Ackermann hatte zuvor das Interesse seines Hauses an einer Übernahme der Postbank bekräftigt. Allerdings müssten der Preis und die Bedingungen des Verkaufs stimmen. Das gelte auch für andere mögliche Kaufziele. "Wenn sich sinnvolle Gelegenheiten bieten und Wert für unsere Aktionäre geschaffen wird, werden wir auch künftig eine aktive Rolle bei der Konsolidierung des deutschen Bankenmarktes spielen", sagte er.
Hintergrund der Gerüchte über eine Trennung von der deutschen Citibank ist der ausbleibende Erfolg der Citigroup-Tochter. Die tut sich weiterhin schwer im hart umkämpften deutschen Privatkundenmarkt. Trotz gestiegener Kundenzahl verdiente die Citibank im vergangenen Jahr nach Steuern nur 365 Millionen Euro und damit fast 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Dabei gewann die Bank gut 50.000 neue Kunden hinzu und kommt inzwischen auf 3,25 Millionen Privatkunden.
(sueddeutsche.de/Reuters/dpa/jkf/mel)
Im Zuge der Finanzkrise hat ide DB laut verschiedenen Magazinmeldungen andere Banken mit den "faulen Eiern" der Suprimekrise fast zum Zusammenbruch gebracht, vermutlich hat sie auch noch mit den Ratingagenturen zusammengearbeitet. Die BAFIN sollte hier gegen die DB streng durchgreifen und zunächst die anhängigen Strafverfahren u.a. auch wegen Insiderhandels abwarten. Im Schuldfalle müsse zuerst die DB die geschädigten Banken ent-
schädigen und dann kann sie erst Aasgeier Spielen.
Da haut es doch dem Faß den Boden raus, was sich diese Bank erlaubt, erst dreht sie den Banken und Zentralbanken ihre faulen Dinger an, dann gibt sie den Judaskuss und hängt die geschädigten Banken auch noch bei der BAFIN hin, nun möchte sie auch noch von den betrügerischen Handlungen provitieren!
Ein solches Verhalten schädigt die internationalen Finanzströme, ist in besonderen Maße als betrügerische Handlung verwerflich und keiner kalgt die DB an?
vielleicht braucht die Citibank Deutschland ja dringendst einen Käufer, damit das Kartenhaus nicht zusammenfällt, Velti01? ;)
NOCH werden versteckte Bankenpleiten nicht erkannt, das kann sich aber bald
ändern!
Will die Deutsche Bank wirklich mit der Übernahme der Citibank Deutschland ihren Ruf verschlechtern?
Vor diesem Kauf sollte sich die Deutsche Bank bei den Verbraucherzentralen einmal informieren über welche Bank im Privatkundensektor die meisten Beschwerden vorliegen.