Die klassische Rollenverteilung beim Immobilienkauf in Deutschland hat ausgedient: Meistens bestimmen die Frauen, was gekauft wird.
Zwar gibt es rund um das Thema Immobilien immer noch eindeutige Männerdomänen wie Finanzierungsfragen, Preisverhandlungen und Baustellen-Besuche: Wenn es aber darum geht, welches Haus oder welche Wohnung am Ende gekauft wird, dann haben eindeutig die Frauen die Hosen an: Bundesweit werden circa 60 Prozent aller Auswahl-Entscheidungen für Immobilien von Frauen getroffen, in Ostdeutschland beruhen sogar neun von zehn Kaufentscheidungen auf den Wünschen der Frauen.
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Neben regionalen Unterschieden spielt auch das Alter eine Rolle: So nimmt im fortgeschrittenen Alter die Dominanz der Frauen bei der Entscheidungsfindung zu: 80 Prozent aller Kaufentscheidungen bei den mehr als 60-Jährigen werden von Frauen getroffen.
Alle halten sich für Entscheider
Diese doch eher erstaunlichen Zahlen sind das Ergebnis der ,,Immobilien-Trendstudie 2006'' der HypoVereinsbank-Tochter PlanetHome. Sie basiert auf einer Internet-Befragung von etwa 1500 Verbrauchern. Für das Ergebnis wurden verschiedene Angaben von Frauen und Männern gegeneinander aufgerechnet.
In der Selbstwahrnehmung gehen die Angaben der Geschlechter allerdings stark auseinander. Mit 56 Prozent gab deutlich mehr als die Hälfte der Männer an, dass sie die Immobilien maßgeblich auswählten. Bei den Frauen wiederum hielten sich sogar 80 Prozent für die Entscheider.
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Debatte über Urheberrecht
Die Frau bestimmt nach ihren Wünschen, der Mann macht die Drecksarbeit (Finanzierung, Verhandlung, Besuch der Baustelle etc.). In der Tat eine ganz klassische Rollenverteilung.
Das spiegelt nur den klassischern Alltag wieder. Für ästhetik und Formen sind Frauen in den meisten Fällen die besseren Entscheidungsträger. Geht es um die Pragmatik lassen sie oftmals den Männern den Vortritt.
Wieso schreibt der Artikel, dass hier die klassische Rollenverteilung ausgedient habe. Was beschrieben wird ist exakt die klassische Rollenverteilung! Was lässt den Autor annehmen, Kaufentscheidungen und Prozesse in Beziehungen wären jemals anders zustande gekommen?