Eine neue Umfrage belegt: 76 Prozent der Deutschen befürchten, dass sie sich besonders in Großstädten bald keine Wohnung mehr leisten können.
Bei den Menschen in Deutschland wächst einer Umfrage zufolge die Sorge um bezahlbaren Wohnraum. 76 Prozent der Deutschen befürchten, dass es künftig in Großstädten zu wenige finanzierbare Wohnungen geben werde.
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Das ergab die Trend-Umfrage Mietwohn-Index des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern). Das seien nochmals drei Prozentpunkte mehr als bei der vorangegangenen Untersuchung im Vorjahr. "Diese Ängste sind angesichts steigender Mieten und explodierender Nebenkosten, vor allem in Großstädten, begründet", erklärte Verbandsdirektor Xaver Kroner laut Mitteilung.
Unter den Einkommensschwachen mit einem Haushalts-Nettoeinkommen unter 1000 Euro fürchten sogar 85 Prozent der Befragten um bezahlbaren Wohnraum in Großstädten und damit 7 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Allein der Bestand an Sozialwohnungen im VdW Bayern habe sich seit 1992 von 282 000 auf etwa 142 000 Wohnungen fast halbiert, hieß es.
Um familiengerechte Wohnungen sorgen sich der Umfrage zufolge 81 Prozent der Menschen. 77 Prozent der Befragten sehen zu wenig bezahlbaren Wohnraum für Ältere mit unterstützenden Serviceangeboten, das waren 5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. An der von der GfK Marktforschung durchgeführten Umfrage beteiligten sich den Angaben zufolge 1112 Männer und Frauen ab 14 Jahren aus ganz Deutschland.
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(sueddeutsche.de/dpa/gf)
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Zum Teil sind die Kostenmieten der öffentlichen Hand höher wie die Marktmieten!
Und Berlin dürfte im europäischen Vergleich die niedrigsten Mieten aller Großstädte haben. Die Frage stellt sich dann, wie soll das gehen, was hier gewünscht wird?