Ein fast leerer Heizöltank sollte gegenwärtig nur mit einer kleinen Menge befüllt werden. Grund: Der Preis ist hoch.
Die Ölpreise seien derzeit vergleichsweise hoch, sagte Helmut Gumtau von der Verbraucherzentrale Hamburg.
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Ratsam sei es, so viel zu kaufen, dass man damit bis ins nächste Jahr komme. "Nach den Prognosen von Fachleuten gehen die Preise im Januar und Februar wieder runter." Am Dienstag lag der durchschnittliche Endverbraucherpreis für einen Liter Heizöl nach Angaben des Bundes der Energieverbraucher bei 62 Cent. Vorausgesetzt wurde eine Abnahmemenge von 3000 Litern.
Sparen kann man auch, wenn Verbraucher sich untereinander zu Einkaufsgemeinschaften zusammentun, rät Gumtau: "Durch eine Sammelbestellung lässt sich natürlich die Bestellmenge erhöhen" - und sie bestimmt in der Regel mit über den Preis.
Gemeinsam macht es billiger
Seit einiger Zeit können solche Sammelbestellungen laut Gumtau auch über das Internet organisiert werden: Unter www.heizoelpool.de bietet der Bund der Energieverbraucher ein entsprechendes Portal an. "Das ist eine gute und seriöse Möglichkeit", sagt der Verbraucherschützer.
Sobald sich in einem Postleitzahlen-Bereich genügend Interessenten zusammengefunden haben, erhalten die Teilnehmer den Angaben zufolge eine Benachrichtigung per E-Mail. Dann kann eine Sammelbestellung bei einem lokalen Heizölhändler aufgegeben werden. Der Heizölpreis verringere sich dabei für jeden Besteller um drei bis fünf Prozent. Bei einer Bestellmenge von 2000 Litern entspreche das zwischen 30 und 60 Euro. Die Teilnahme ist kostenlos.
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(sueddeutsche.de/dpa)