Stromtarifrechner Testurteil mangelhaft

Wer sich im Internet den günstigsten Stromanbieter aussuchen möchte, sollte sich unbedingt für den richtigen Tarifrechner entscheiden - denn einige sind mangelhaft.

Nicht alle Stromtarifrechner im Internet halten, was sie versprechen. Das Portal Verivox.de schnitt bei einer Untersuchung der Stiftung Warentest mit dem Qualitätsurteil "sehr gut" am besten ab. Es habe die günstigsten Tarife der rund 900 Stromversorger fast immer gefunden, berichtete die Zeitschrift "Test" in ihrer September-Ausgabe.

Die Note "gut" erhielten die Anbieter Tarifvergleich.de, Toptarif.de und Wer-ist-billiger.de. Vier Tarifrechner bewertete die Stiftung Warentest hingegen mit "mangelhaft": Stromtip.de, Stromforyou.de, Energieboerse deutschland.de und Stromtarife.de. Sie fielen vor allem deshalb durch, weil sie nach Feststellung der Tester kaum einen der günstigsten Tarife fanden.

Preisangaben oft falsch

Die Stromtarifrechner im Internet erstellen bei Eingabe des Jahresverbrauchs und der Postleitzahl eine Liste der günstigsten Stromtarife. Die Verbraucher sollten aber immer genau hinsehen, riet die Stiftung Warentest.

Gerade die Vertragsbedingungen von vermeintlichen Topangeboten enthielten viel Kleingedrucktes und seien oft nur gegen Vorkasse oder mit einer Vertragsbindung von mindestens zwölf Monaten zu haben. In der Test-Kategorie "Richtigkeit der Preisangaben" erhielt nur Verivox.de die Bestnote "sehr gut".

Die meisten Tarifrechner finanzieren sich überwiegend durch Provisionen, die sie bei einem Anbieterwechsel vom neuen Versorger kassieren. Kann der Kunde auf dem Portal den Wechselantrag eines Stromanbieters ausfüllen oder herunterladen, dann ist dieser Anbieter Geschäftspartner des Portals. Energieverbraucherportal.de und Stromtarife.de verzichten auf solche Provisionen.

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