Die Staatsanwaltschaft des Fürstentums Liechtenstein hat im Zusammenhang mit den deutschen Steuerermittlungen gegen den mutmaßlichen Datendieb bei der Fürstenbank LGT und weitere mögliche Täter Vorermittlungen eingeleitet.
Auf Grund der jüngsten Medienberichte im Zusammenhang mit der mutmaßlich widerrechtlichen Datenweitergabe werde wegen des Verdachts der Auskundschaftung eines Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisses zu Gunsten des Auslands sowie wegen Datendiebstahls ermittelt, gab die Staatsanwaltschaft in Vaduz am Mittwoch bekannt.
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(© Foto: AP)
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Dem ehemaligen Angestellten der Liechtensteiner LGT-Bank, Heinrich K., wird die Verletzung sowie das Auskundschaften eines Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisses zugunsten des Auslands vorgeworfen. K. soll 2002 Daten der LGT gestohlen und sie unter anderem an den Bundesnachrichtendienst (BND) verkauft haben. Auch gegen andere werde ermittelt.
Rechtshilfegesuche gestellt
Die Staatsanwaltschaft hat laut der Mitteilung inzwischen auch zwei Rechtshilfegesuche an die Staatsanwaltschaften Bochum und München gestellt. Zweck dieser Ersuchen sei es, tatverdachtsrelevante Informationen über die tatsächliche Identität des Informanten zu erlangen. Außerdem ersuche das Fürstliche Landgericht um Information über die Art und den Umfang der an die ausländischen Behörden bekannt gegebenen Daten und die Umstände, die zur Übergabe dieser Daten an die deutschen Behörden führten.
Diese Informationen sind für die Beurteilung der strafrechtlichen Relevanz der Handlungen der Verdächtigen Ausschlag gebend, wie es in der Mitteilung heißt. Bei der Staatsanwaltschaft Bochum war am Mittwoch noch kein Rechtshilfegesuch eingetroffen, wie ein Sprecher sagte. Wenn dieses ankomme, werde man es "ganz normal" bearbeiten. Man arbeite grundsätzlich gerne mit anderen Staaten zusammen, "wenn Gegenseitigkeit gegeben ist", fügte er hinzu. Der Sprecher betonte, dass die Staatsanwaltschaft Bochum die Daten weder gekauft noch die Erstellung der DV mit Daten in Auftrag gegeben habe. Zu diesen Komplexen könne man also keine Auskünfte geben.
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Im Skandal um Steuerhinterziehung in Liechtenstein stehen auch rund hundert Italiener auf einer Liste von Verdächtigen. Wie die italienische Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore am Mittwoch berichtete, wurde die Liste von Liechtenstein an Italien übermittelt. Der italienische Vize-Wirtschaftsminister Vincenzo Visco sprach von einer "bedeutenden Zahl" verdächtiger Italiener und betonte, Italien habe kein Geld für die Informationen gezahlt. Laut der Zeitung Repubblica enthält die Liste die Namen von rund 150 Italienern, die ihr Kapital in Liechtenstein anlegten, um Steuerzahlungen zu umgehen. Die Liste solle in Kürze veröffentlicht werden, hieß es weiter. Zurzeit liege sie beim Finanzministerium, das Kontakt zu den Verdächtigen aufnehmen werde.
In Deutschland wurden bisher die Wohnungen und Büros von 150 Verdächtigen durchsucht. 91 mutmaßliche Steuersünder gestanden und leisteten schon Abschlagszahlungen von fast 30 Millionen Euro, wie die Staatsanwaltschaft Bochum am Dienstag mitteilte.
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(AP/AFP/mel)
Moderne Verwaltung
hallo
im Internet funktioniere ich immer mit DU, weils halt einfacher ist, nur kann ich nicht ans Gástebuch weil halt wieder irgendein "schlechtdenker" meinen Namen im cafe nicht zuläst. Obwohl es sich um eine Dampflok der Union Pacific handelt und nicht um das was die meinen, soweit.
Die Fragen um Kieber hin oder her, sind eh nicht nationaler Natur, Ich lebe seit jahrzehnten im Ausland, habe so manches gesehen und erlebt, und bin diese Woche wegen der Geschichte kaum vom telephon gekommen, man macht zur zeit viele Klassenkamarden ausfindig um hier an irgendwelche belanglosen Informationen zu kommen.
das die von Barcelona nach Zürich im Privatflugzeug keine Spaghettis transportiert haben, gerade Anfang bis Ende der Achziger ist wohl jedem klar, aber längst verjährt und da kräht kein Hahn danach.
Wenn Du aus CH oder FL bist, soll es mir recht sein mit dem duzen. Ansonsten: ich hab ein Gästebuch, Du müsstest halt auch eins einrichten, dann stören wir "Ausländer" die Leute hier nicht .
Es schiene mir nämlich ziemlich witzig, wenn zwei Ausländer - noch dazu aus den "Schurkenstaaten" hier am Ort versuchen, das zu sortieren, was die Deuten selber tun sollten. Compris? Das Chrüsimüsi ist wirklich nicht delegierbar. Aber raten wird man dürfen?
Weiters: wenn der Kieber, was ich annehme, gar nicht aktuell zur (Verfolgungs)Debatte gehört, so sind ja sämtliche Infos - auch im Vaterland - so schwer zuzuordnen, dass ich fastgar meine, man sollte warten und sehen. Die Tätschmeischter bringen es heraus. Das Vertrauen isch putzt. Die Zeitläufe sind ja auch völlig aarig.
hallo
ich sage nicht das Kieber unschuldig ist, und im grossen und Ganzen ist es Verrat. Ich selbst habe Kieber zum letzten Mal etwa 1996 gesehen und danach ein paar mal telefoniert das wars dann auch. Zwischen 1980-1982/3 haben wir gemeinsam die Schulbank gedrückt. Daher kenne ich seine Marotten ganz gut. Und dennoch bleiden leider die gestellten Fragen, die im übrigen keinerlei Verschwörungtheorie aufweisen.
In Spanien wurden einige Anzeigen wieder zurückgezogen, dies in einem Land indem man Grundeigentum nicht unter 20-30% ------Geld kaufen kann, das bis zur Adaptierung des euro, Peseten in Koffern exportierte, und auch heute noch 500 euro Scheine in Massen produziert (alles B). Das sind keine Theorien, sondern Tatsachen die hier durch die Presse gehen. Und zwar schon seit Zeiten Francos.
Nun soll also ausgerechnet eine Liechtensteiner Bank einen vorbestraften Bürger an solche Daten gelassen haben, um diese vom Papier in CD zu übertragen. So penibel wie die Liechtensteiner sind, und das bei 32.000 Einwohnern wo jeder jeden kennt, kann ich mir nicht vorstellen. Und ausgerechnet noch so einen Phantasten anzustellen, bei x Psychotests, auch hier sei zumindest ein dickes Fragezeichen gesetzt.
Dass die Liechtensteiner versuchen Ih zu bekommen, halte ich eher für eine Finte, Kieber wird dieser Sache nicht glücklich, denn auf den CD war ja nicht nur Geld aus Steuerhinterziehungen.
Anderseits hast DU Recht mit der Geschichte der Politik. Die haben jahrzehntelang links weggeschaut, und z.T. sicher auch mitgemacht, nur wenn einer zu gierig wird dann ist das Fass halt zum überlaufen voll. Siehe doch BMW da sollen 8000 gehen nur weil die Rendit trotz Milliardengewinne nicht stimmt, aber die Besitzer jeden Tage eine noch dickere Zigarre rauchen, und wenn nicht hier wird halt woanders produziert. Diesen tatsachen muss die Politik nun auf Grund dem Druck der Steuerzahler nun entegegensteuern, und ein Bauernopfer muss man halt suchen
Ich teile Ihre, zumindest klingt es für mich so an, Verschwörungstheorie zu Ihrem Schulfreund nicht. Es ist schon klar, dass im Moment für das differenzierte Betrachten eher eine schlechte Zeit herrscht, aber der Herr Kieber hat ja wohl unbestritten eine kriminelle Karriere, Vita. Nachdem er Angestellter eines Unternehmens war und dieses Unternehmen bestohlen und erpresst hat, ist seine Delinquenz wohl ausser Frage.
Sicher, es ist ganz aufregend, aus der Steuergeschichte nun einen Jerry Cotton-Roman zu stricken, aber kühl betrachtet: was ist denn schon passiert? Im Verhältnis zum Schaden, ist der Schaden, der Dritten bis hin zum Staat Liechtenstein aus sehr durchsichtigen Gründen zugefügt wird, beachtlich. Dass ein Geheimnisverrat unter Ausnutzung von Kenntnissen die "einer Person in Ausübung ihrer Tätigkeit" "zufielen", steht wohl ausser Frage und dass dies arbeitsvertraglich mindestens verboten ist, ebenfalls - nein? Dass Ermittlungsbedarf in Vaduz gesehen wird, ist für mich nichts besonderes.
Weder war es den Politikern in DE, noch Ihnen, noch mir die letzten Dekaden unbekannt, dass Liechtenstein ein diskreter Bankenplatz ist. Was das moralgeblähte Getue soll, liegt doch auf der Hand.
Als jemand der mit Kieber die Schulbank gedrückt hat, stehen für mich noch viele Fragen offen:
1.) Warum wird jemand, der von der spanischen Polizei gesucht wird, und zwar wegen Finanzdelikten, bei einer Bank an eine solch kritische Stelle gelassen?
2.) Welche Gefallen hat Kieber der Bank schon vorher getan, und auch dem Fürstentum um aus dem Prozess am Ende mit einem Jahr Freiheitstrafe auf Bewährung davon zukommen.
3.) Warum halten die Spanischen Inversoren aus dem raum Barecelona den Schnabel, zogen Anzeigen zurück, und öffnetem dem angeblichen Multimillionärssohn Tür und Tor
4.) Wenn Kieber angeblich nicht aus einer vermögenden Familie stammt, wer kam dann für die Studien in den tuersten Privatschulen Spaniens auf?
Es sieht alles nach einem geplanten und lange angekündigtem Racheakt aus. Die Liechtensteiische Räuberhöhle muss endlich trockengelegt werden, mögen auch viele andere Kaitalströme auch dann von dort abfliessen so ist dass allemal besser, als Milliarden hier zu vergraben.
Andereseits stellt sich doch die Frage; was wollen diese Leute mit dem Geld; teils haben sie keinen Nachwuchs, Häuser, Autos, Flugzeuge, etc, alles schon da, und dann stielt man dem Staat der ein soclhes Wachstu durch seine Organisation erst möglich gemacht hat, die nötigen Mittel um Schulen zu bauen, und Soziale Einrichtungen zu finanzieren. Um dann, und das ist der grösste Witz, mit einem Haufen Millionen ins Grab zu steigen, Geld welches dann von den Liechtensteiner Piraten und anderen in Hedgefonds investiert wird um noch mehr Menschen auszubeuten.
ich kann nur hoffen, dass auch die anderen "Paradise" und "Oasen" bald ihren Kieber finden.
Paging