Ob Doppelhaushälften, Reihenhäuser, Einfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen - das Wohnen in München wird von Tag zu Tag teurer.
Doppelhaushälften, Reihenhausteile und Einfamilienhäuser so teuer wie nie, die Preise für Eigentumswohnungen nahe am Allzeithoch im Jahr 2002 - mit Rekorden wie diesen hat der Immobilienverband Süd (IVD) seinen Marktbericht für das Frühjahr 2008 vorgestellt.
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Am Allzeithoch und darüber hinaus
Dafür untersuchte der IVD die Preisentwicklung bei verkauften Wohnimmobilien. "Während bayernweit zum ersten Mal seit 2005 wieder die Preise fielen", sagte IVD-Chef Stephan Kippes, "bleibt die Tendenz in München weiterhin steigend."
Durchschnittlich 580 000 Euro werden aktuell fällig für eine Doppelhaushälfte in München - nach 560 000 vor einem halben Jahr. Bei einem Reihenmittelhaus sind es 455 000 (zuletzt 445 000). Bei Eigentumswohnungen liegt der Preis pro Quadratmeter bei 2670 Euro - und damit nur 30 Euro unter dem Rekordwert vom Herbst 2002. ´
1080 Eutro für den Quadratmeter
Den Rekordwert aus dieser Zeit überbieten können derzeit die in München allerdings seltenen Einfamilienhäuser: 725 000 Euro werden dafür im Schnitt fällig, nach zuletzt 705 000 Euro. Einen Anstieg gab es auch beim Baugrund: Der Quadratmeter für Grundstücke, auf denen mehrstöckige Häuser gebaut werden dürfen, liegt derzeit bei 1080 Euro - vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 950 Euro. Das entspricht einem Zuwachs um 13,5 Prozent.
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Verkehrssünderdatei in Flensburg
Seit wann ist Wohnraum öffentliches Gut? Welch kommunistisches Gedankengut...
Aus mit der Preistreiberei: der Staat muß bauen und garantieren. Wenn er nicht mehr weiter geplündert wird, dann hat er das Geld für die Grundsicherung.
Jeder Mensch soll menschenwürdig leben.
Im nächsten Beitrag mehr dazu.
Es ist zwar richtig, dass hier höhere Gehälter gezahlt werden als anderswo, aber auf die Dauer kann kein Unternehmen nur mit Häuptlingen (mitll. und geh. Management) und ohne Indianer existieren. Und auch der Mittelstand oder die kleinen Handwerksbetriebe sind irgendwann an der Grenze der Belastung angekommen.
(Nötige) Rendite hin oder her. In den meisten Fällen wird ein Haus zum Wohnen gekauft und nicht zum Geld verdienen. Bei einer normalen Finanzierung ist es kaum noch möglich, eine Doppelhaushälfte geschw. denn ein freistehendes Einfamilienhaus zu bezahlen. Für das Geld, das hier für ein EFH bezahlt werden muss, bekomme ich in anderen Regionen eine Villa. Ob das auf die Dauer gut ist für den Standort München als Arbeitsplatz und Lebensmittelpunkt, glaube ich nicht. Wenn in den unteren Lohngruppen ein Einkommen nicht mehr ausreicht, um nur die Miet- und Nebenkosten zu bezahlen, werden die Empfänger dieser Gehaltsklassen sich nach anderen Wohnorten umgucken. Sollte tatsächlich einmal der Aufschwung zu dauerhaften, sicheren Arbeitsplätzen in anderen Teilen der Republik führen, wird eine Abwanderung stattfinden, die den heute in München ansässigen Unternehmen nicht gefallen kann und nicht gefallen wird. Was werden die dann tun? Den Arbeitsplätzen hinterher ziehen oder höhere Löhne und Gehälter zahlen, damit ihre Arbeitnehmer nicht nur arbeiten, sondern auch wohnen können?
Oh, da hab ich mich verlesen - dennoch auch 1% Verlust in 6 jahren ist eine Katastrophe verglichen mit anderen Anlageformen und keineswegs inflationssicher. Der DAX hat um etwa 20% zugelegt in der gleichen Zeit.
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