Die Steuerschätzung diese Woche wird nur ein geringes Einnahmeplus ergeben - für die Steuersenkungspläne der neuen Regierung lässt sie damit wenig Spielraum.
Die Steuerschätzung in dieser Woche wird nur geringe Spielräume für die Steuersenkungspläne der schwarz-gelben Koalition eröffnen. Trotz der wirtschaftlichen Erholung werden die Einnahmen des Bundes im kommenden Jahr nur knapp 3,5 Milliarden Euro über den Schätzungen aus dem Mai liegen, hieß es aus Kreisen der Steuerschätzer.
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Kreisen der Steuerschätzer zufolge werden die Einnahmen des Bundes im kommenden Jahr nur knapp 3,5 Milliarden Euro über den Schätzungen aus dem Mai liegen. (© Foto: dpa)
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Im laufenden Jahr könne der Bund mit zusätzlichen Einnahmen von etwa zwei Milliarden Euro rechnen. Insgesamt lägen die Einnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden in den beiden Jahren etwa zehn Milliarden Euro über den bisherigen Annahmen.
Die Koalition hat beschlossen, die Einkommensteuer von 2011 an deutlich zu senken. Im Gespräch ist eine Reduzierung um 24 Milliarden Euro pro Jahr. Dabei laufen Union und FDP Gefahr, die erst im Sommer im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse zu verletzen. Die Koalitionäre hatten zuletzt darauf gehofft, die konjunkturelle Erholung würde ihnen größere Spielräume für ihre Pläne ermöglichen.
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) verteidigte das Vorhaben dennoch gegen Kritik, die zuletzt auch aus der CDU gekommen war. Indirekt ermahnte er die Ministerpräsidenten der unionsregierten Länder, gemeinsame Beschlüsse von Union und FDP mitzutragen.
"All denjenigen, die sich in der Steuerpolitik jetzt abseilen möchten von dem, was gerade schwarz auf weiß vereinbart worden ist, rufe ich zu: Koalitionsverträge schließt man, damit sie gelten", sagte Westerwelle am Sonntag beim Bundeskongresses der Jungen Liberalen in Saarbrücken. Die FDP habe ihre Versprechen gehalten und im Vertrag mit der Union gerechtere Steuern vereinbart. Das gelte es nun umzusetzen.
Die Kritik aus den Ländern riss unterdessen nicht ab. Zuletzt kritisierte Sachsens Ministerpräsident Tillich (CDU) im Spiegel Steuersenkungen auf Pump als "unverantwortlich". Unterstützung erhielt er vom saarländischen Regierungschef Peter Müller (CDU).
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(SZ vom 02.11.2009/aho)
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Vollkommen richtig! Schwätzer und Pfarrer(Tillich, Oettinger, Liebknecht, usw.) möchten weiterhin Milliarden verschwenden und verbraten und Otto-Normal-Arbeiter oder Angestellter hat das Recht, zu blechen und das Maul zu halten.
Und zur Krönung gibt es noch einen ehemaligen Finanzbeamten als Finanzminister und obersten Bedenkenträger. Wem da nicht der Bock und der Gärtner einfallen, dem ist nicht mehr zu helfen.
....eigentlich wollte ich nur mal darauf hinweisen, dass man mit lumpigen 30 Milliarden Steuerentlastungen wohl nur geringes Wachstum generieren kann. Im Vergleich zum Gesamtbruttosozialprodukt ( um 2 Billionen plus minus) ist das dann doch wohl nur ein Schnappspinnchen auf den heissen Stein.
Prost!
Das nennen Sie eine Nachricht Herr Bohsem?
Die Generierung von Arbeitsplätzen sieht bei Schwar-Geld so aus: Aus einem sozialversicherungspflichtigen Job werden 2 Niedriglöhner + 1 Kombilöhner.
D.h.: Systematische Zerstörung der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung mit Forderung zur "kapitalgedeckten" Alterssicherung.
Teile und herrsche: Totaler kapitalfaschistischer Sieg der Drückerkolonne der Humbug Mülleimer in Michelland! *LOL*
Wieviel Steuerentlastungen wird es geben?
http://daserste.ndr.de/panorama/media/panorama362.html
Was tatsächlich kommen wird:
* Niedrigere Löhne
* Steuerentlastung für Unternehmen
* Abschaffung der Familienversicherung:
http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/FDP-denkt-ueber-Abschaffung-der-Familienversicherung-nach
Privatisierung der KV
Umsetzen wird die Regierung diesen Wahlbetrug erst nach den Landtagswahlen im nächsten Frühjahr!
Kommen wird die Sklavenarbeit bei 48 Stundenwoche bei 1100,-- Euro brutto:
http://www.vogtland-anzeiger.de/Vogtland_Anzeiger/index.php?menuid=23&reporeid=1628
Und wer es noch nicht begriffen hat: Die aktuelle durchschnittliche Rentenauszahlung - d.h. wer jetzt die Rente aktuell beantragt hat und diese ab den letzten Monaten ausgezahlt bekommt - beträgt lt. statistischem Bundesamt: 700,-- Euro im Monat!
Diese Rentner und unteren Lohngruppen können sich eine private KV nicht leisten und die Bildung für ihre Kinder auch nicht finanzieren!
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