Millionen Mieter müssen nach Ansicht des Deutschen Mieterbunds für 2007 mit Nachzahlungen für Heizung und Warmwasser rechnen.
Die Bild-Zeitung (Dienstagausgabe) berichtete vorab, nach Verbandsschätzungen drohten je nach Wohnungsgröße Nachzahlungen von bis zu 360 Euro.
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Danach müssten Mieter einer kleinen 30-Quadratmeter-Wohnung mit einer Mehrbelastung von durchschnittlich 72 Euro rechnen. Bei einer 80 Quadratmeter großen Wohnung seien es im Durchschnitt 192 Euro, bei 150 Quadratmetern im Schnitt 360 Euro.
Auch für das laufende Jahr sage der Mieterbund weiter steigende Kosten für Heizung und Warmwasser voraus, schrieb die Zeitung. Grund sei der hohe Heizölpreis.
Demzufolge könnten die Mehrbelastungen 2008 im Vergleich zum Vorjahr bei einem harten Winter für 30-Quadratmeter-Wohnungen bis zu 153 Euro betragen, bei 80-Quadratmeter-Behausungen bis zu 408 Euro und sogar 765 Euro bei Wohnungen mit 150 Quadratmetern, so Bild.
Verbandspräsident Franz-Georg Rips warnte angesichts der Zahlen vor immer höheren Nebenkosten für Mieter. Die sogenannte zweite Miete werde bald 40 Prozent und mehr der Gesamtmiete ausmachen, sagte Rips der Zeitung. Bisher seien es rund 33 Prozent gewesen.
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(sueddeutsche.de/ddp)
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Den Vermieter trifft daran keine Schuld.
Der Begriff "zweite Miete" ist wirklich "Bildzeitungsmäßig" und kann bei einfach gestrickten Gemütern den leicht Eindruck erwecken, daß sich die Vermieter an den steigenden Nebenkosten bereichern.
Auch die Bildzeitung und der Mieterbund wissen: Vermieter legen lediglich die anteiligen, ihm vom Versorger, auch für seine Mieter, in Rechnung gestellten Heizungskosten um. Sie selbst müssen, wie auch die Eigentümer von Häusern oder Wohnungen erhöhte Heizungskosten für den Eigenbedarf zahlen.
Daneben müssen der genannte Personenkreis gemeinsam mit den "klagenden" Mietern mit ihren Steuergeldern auch noch für die Heizkosten einer immer größeren Anzahl der Empfänger von Sozialhilfe und Wohngeldern aufkommen. Diese "Einkommensverteilung" wird Staat und Steuerzahler langfristig überfordern. Eine der ungelösten Zukunftsfragen unserer Gesellschaft.
Der Staat ist in der Zwickmühle. Eigentlich müsste er (und könnte jetzt noch) die enorme Besteuerung für die Energie senken. Anderseits steigen die Staatsausgaben für Einkommensschwache stetig an.
Upps, ich vergaß, dass sind keine Mieter sondern Untermenschen für die Medienlandschaft.
"Verbandspräsident Franz-Georg Rips warnte angesichts der Zahlen vor immer höheren Nebenkosten für Mieter. Die sogenannte zweite Miete werde bald 40 Prozent und mehr der Gesamtmiete ausmachen, sagte Rips der Zeitung. Bisher seien es rund 33 Prozent gewesen."
Und welche Lösung hat der Herr für das Problem? "Zweite Miete" klingt, als steckt sich der Vermieter noch was zusätzlich in die Tasche. Praktisch handelt es sich hierbei um Verbrauchskosten, die zufällig über die Wohnung ansich mit abgerechnet werden.