Das neue Riester-Modell für Eigenheimkäufer lohnt sich: Im Idealfall bringt es einen höheren Ertrag als die alte Eigenheimzulage. Die wichtigsten Tipps im Überblick.
Früher war alles ganz einfach. Pünktlich, immer Mitte März, bekamen Hausbauer Geld vom Finanzamt überwiesen - die Eigenheimzulage. Mit diesem Geld förderte der Staat die Anschaffung einer eigenen Immobilie.
Die neue Riester-Wohnförderung bringt im Idealfall einen höheren Ertrag als die Eigenheimzulage. (© Foto: ddp)
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Nun ist die Eigenheimzulage Geschichte, seit Ende 2008 gibt es stattdessen die Eigenheimrente. Das klingt so ähnlich, ist aber ungleich komplizierter. Ein bürokratisches Monster sei das, schimpften Kritiker, als das Fördermodell beschlossen wurde.
Dennoch haben in den ersten zehn Monaten, bis Ende September, bundesweit 270.000 Menschen Vorsorgeverträge nach dem sogenannten Wohn-Riester-Modell abgeschlossen.
Nicht unbedingt der große Ansturm, aber "gute Nachfrage nach einem soliden Produkt", wie Hartwig Hamm, Direktor des Verbands der Landesbausparkassen, sagt.
Verbraucherschützer kritisieren allerdings, dass die Zahl der Anbieter von Wohn-Riester-Produkten viel zu gering sei - und dass die komplizierten Regelungen viele potentielle Kunden abschrecke.
Im Idealfall können Hausbauer mit dem neuen Modell aber genauso viel Geld bekommen wie mit der alten Eigenheimzulage - oder sogar noch etwas mehr.
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Nochmals zum gestrigen Artikel über teure Riester-Versicherungsverträge:
Ich meine, wer seine Riesterbeiträge in eine Versicherung einzahlt muß das selbst verantworten, besser sind Riester-Fondssparpläne, noch besser: Riester-Banksparpläne.
Jetzt noch schnell ein teures Eigenheim finanzieren - bevor die Immobilienpreise ernsthaft fallen!
Manchmal habe ich ja schon den Eindruck daß das "Geldausdentaschenziehen" System hat. Erst rät man den Leuten zur T-Aktie&Co. die dann postwendend zum Ladenhüter werden. Dann bringt man ihnen Zertifikate mit 0-Risiko näher - welche dann bestenfalls nur den Inflationsverlust "realisieren", wenn sie nicht gleich sang- und klanglos mit dem Namen Lehmans untergegangen sind. Und jetzt das Spielchen mit Immobilien.
Wer weiß denn was wirklich? Eine Eigenheimzulage Immobilie konnte man nach 8 Jahren verkaufen - ohne Streß, Papierkram und Rückzahlungen. Keiner verkauft sein Haus gern. Da kommt dann eine Festlegung zur anderen.
Merke: der Staat kassiert nur noch gern, den teilweisen Mehrwertsteuerausgleich durch EHZ hat er faktisch eingestellt und durch ein Versicherungszeug ersetzt, das nachweislich in den meisten Fällen nur dem Vertrieb nützt. Daß man bei Riester in wenigen Fällen sogar günstiger wegkommt als bei EHZ ist dann schon eine Überschrift wert - oh welche Leistung!
und ein besonders günstiges Baufinanzierungsdarlehen bekommen.
Ich pisel mir gleich in die Hose. Seit wann bitteschön haben Versicherungskonzerne was zu verschenken? Ist da die Nächstenliebe ausgebrochen? Oder hat man zuviel Geld und weiss nicht wohin damit?
Wer an sowas denkt, bitte kurz nachrechnen (und mögliche Gesetzesänderungen/zukünftige Besteuerungen einkalkulieren) oder ggf. zu einem Honorarberater gehen. Ich glaube, der einzige Gewinner dabei ist die Versicherungswirtschaft - dort lebt es sich vorzüglich mit dem Geld anderer...