Das gab es so noch nie: Die Bank of America zahlt ihren Kunden Milliarden zurück, die bei ihr windige Hypotheken-Papiere gekauft hatten. Das Institut hat sich mit den Investoren offenbar auf einen Milliardenvergleich geeinigt - der höchste, der je in der Finanzbranche ausgehandelt wurde.
In der Finanzkrise haben viele Menschen viel Geld verloren - aber zumindest die mächtigen Anleger holen sich jetzt offenbar Milliarden zurück. Die Bank of America soll sich mit großen Investoren auf einen Vergleich geeinigt haben, berichtet das Wall Street Journal.
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Bank of America - eine Filiale in Arizona. (© REUTERS)
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Demnach zahlt das Bankhaus 8,5 Milliarden Dollar - die größte Summe, die je in einer außergerichtlichen Einigung von einem Finanzinstitut gezahlt wurde. Bekommen werde das Geld eine Gruppe von Investoren, die pfandverbriefte Hypothekenanleihen von der Bank of America gekauft hatten, bevor die Blase auf dem US-Häusermarkt platzte. Der Vergleich würde die Gewinne der Bank seit Beginn der Finanzkrise im Sommer 2008 übertreffen, schreibt das WSJ.
Seit neun Monaten versuchen 22 Investoren, die Bank of America für die damaligen Transaktionen haftbar zu machen. Darunter sind der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock, der Versicherungsgigant MetLife und die Federal Reserve Bank of New York. Sie hatten damals Papiere von der Bank-of-America-Tocher Countrywide im Wert von 105 Milliarden Dollar gekauft, in denen Kredite gebündelt waren, die sich später als toxisch erwiesen. Die Kreditnehmer seien weniger zuverlässig als versprochen gewesen, beklagen die Investoren.
Die Bank of America ist einer der Verlierer der Finanz- und Wirtschaftskrise und litt bis zuletzt unter faulen Krediten aus den Zeiten des Immobilienbooms in den USA. Die Bank gehört zu den bedeutendsten Kreditgebern des Landes. Mitten in der Krise hatte die Bank auch noch den wichtigen Immobilienfinanzierer Countrywide übernommen, als dieser schwächelte. Der Zukauf erweist sich im Nachhinein immer mehr als ein Fehlgriff.
Noch hat die Bank of America den Vergleich nicht offiziell bestätigt. Eine Einigung hätte Signalwirkung für die gesamte Branche. Andere Fonds, Banken und Versicherungen könnten sich ähnlich einigen, um die Verwerfungen der Finanzkrise aufzuarbeiten.
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(sueddeutsche.de/bbr/hgn)
Afghanen greifen US-Einrichtungen an
@ Rolf Kuntz
Ich stimme Ihnen inhaltlich, sachlich und auch disziplinarisch voll zu.
Was ich noch hinzu fügen will, ist die Unfähigkeit der Betriebs,Volks und finanzwirtschaftlichen Fakultäten sich Realitäten zu stellen die diese schlichtweg ignorieren und so weiter jedes Jahr sehr gut ausgebildete"Wirte, Master" oder sonstwie ausgestattete Jungakademiker auf die Menschheit loslassen, die glauben und überzeugt sind, dass Ihre Theorien richtig sind.
Es ist kaum zu glauben mit welcher Beharrlichkeit die akademische Welt an Irrlehren festhält, anstatt mal interdisziplinär über den Zaun zu schauen und so z. B. bei den Systemanalytikern zu sehen, warum das Finanzsystem auf Grund seines im System angelegten expotenziellem Wachstum zwangsweise zusammen brechen muss.
Warum werden von der Volks und Finanzwirtschaft das Thema der Geldschöpfung aus dem Nichts und der Zusammenhänge auf die Realwirtschaft schlichtweg ignoriert?
Übrigens Dr. Josef Ackermann ich glaube der ist Deutsche Bank Chef hat über dieses Thema seine Doktorarbeit geschrieben.
Und wie sagte Baron de Rothschild doch so treffend: Gebt mir nicht die Länder Europas, gebt mir nur die Geldschöpfungen der Länder Europas.
Trotz nachgewiesenem Zusammenbruchs des Finanzsystems in den Jahren 1929, 1948, 1987, 2007 hält die akademische Welt an den Irrlehren fest. Ich frage mich steckt dahinter Dummheit bzw. Blindheit oder Vorsatz?
22 Investoren, die Bank of America für die damaligen Transaktionen haftbar zu machen. Darunter sind der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock, der Versicherungsgigant MetLife und die Federal Reserve Bank of New York.
Übersetzen wir das doch einfach mal in die reale Welt. Da sitzen der Herrgott, Allah, Papst und Kaiser, also also der maximal höchst denkbare Sachverstand zusammen um das Programm für den 8. Tag zu erschaffen und denn geht das von sowas in die Hose.
Leute, wenn jetzt noch irgendwer diesen werteschaffenden Bänkstern den Hauch von Fachverstand unterstellt, der gehört entmündigt und als höriger Politiker mit Knüppeln aus dem Parlament gejagt.
Man kann's aber auch komplizierter mathematisch belegen, daß unser Finanzsystem in sich falsch ist, die Mär vom arbeitenden Geld noch immer hinter dem Schleier der Realwirtschaft verborgen bleibt und letztendlich der Finanzfeudalismus nur die moderne Ausbeutungsform des alten Feudalismus ist.