Die USA vor Japan und China: Die Verluste der Wirtschaftskrise sind fast vergessen, weltweit steigen die Vermögen. Auch die deutschen Millionäre schneiden gut ab.
Nur ein Jahr nach der schlimmsten Finanzkrise seit dem Zweiten Weltkrieg haben die Reichen der Welt ihre Vermögensverluste weitgehend ausgeglichen. Wie es in der neuen Studie "Global Wealth 2010" der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) heißt, sind die Vermögenswerte von Privathaushalten im vergangenen Jahr weltweit um 11,5 Prozent auf 111,5 Billionen Dollar gestiegen. Das entspricht ungefähr dem Vorkrisenniveau. Erfasst wurden Anlagen in Bargeld, Aktien, Wertpapieren oder Fonds. Die entsprechenden Daten ermittelt BCG bei professionellen Vermögensverwaltern.
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Russlands Reiche: Eine Millionärsmesse in Moskau. (© ag.dpa)
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In den Zahlen drückt sich einerseits die Politik der Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank (EZB) aus: Die Notenbanken pumpten nach dem Beinahe-Zusammenbruch des Weltfinanzsystems 2008 Billionen Dollar und Euro in die Wirtschaft. Das stabilisierte die Lage und löste nach dem März 2009 einen Aktienboom aus.
Asien-Pazifik-Region holt deutlich auf
In den Vereinigten Staaten hat der Anstieg der Vermögenswerte um 15 Prozent oder 4,6 Billionen Dollar seine Ursache fast ausschließlich in diesem Kurseffekt. Andererseits zeigt die Studie, wie ungleichgewichtig die Wirtschaftsdynamik in der Welt gegenwärtig ist: In Asien und der Pazifikregion - unter Ausschluss Japans - stieg das Gesamtvermögen relativ am stärksten: um 22 Prozent oder 3,1 Billionen Dollar. Die Hälfte des Anstiegs ist darauf zurückzuführen, dass Reiche neues Geld angelegt haben. Ähnlich ist die Lage in Lateinamerika, wo das Gesamtvermögen um 16 Prozent oder 3,4 Billionen Dollar zunahm.
Die reichste Region der Welt bleibt, wie im vergangenen Jahr, Europa mit einem Gesamtvermögen von 37,1 Billionen Dollar, acht Prozent mehr als 2008. Allerdings dürften sich die Gewichte schnell verändern. "Wir erwarten, dass die Vermögenswerte in der Region Asien-Pazifik doppelt so schnell steigen wie im Rest der Welt", erklärte BCG-Geschäftsführer Ludger Kübel-Sorger. "Ihr Anteil an den globalen Vermögenswerten wird sich auf 20 Prozent im Jahr 2014 ausweiten." Derzeit sind es 15 Prozent.
Die Dynamik Asiens zeigte sich auch in einer anderen Größe: der Zahl der Millionäre. Die stieg in China um nicht weniger als 31 Prozent auf 670.000; in Singapur (plus 35 Prozent) und Malaysia (plus 33 Prozent) war der Anstieg sogar noch stärker. Singapur ist inzwischen das Land mit der höchsten "Millionärsdichte" der Welt, wie es in der Studie heißt: 11,4 Prozent aller Haushalte verfügen dort über ein Vermögen in mindestens sechsstelliger Dollargröße.
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Entspannter Vierbeiner
Eine Reichensteuer bringt praktisch keine Mehreinnahmen.
Die Reichen tragen sowieso schon genug bei.
Leistung muß sich wieder lohnen
So oder ähnlich habe ich es bereits mehrmals aus den Systemmedien erfahren müssen. Vorallem der letzte Satz ist ja an Hohn nicht zu überbieten, wenn sie das einem 1 Euro Jobber ins Gesicht sagen.....
Macht Geld wieder zu dem was es einmal war: Nämlich ein Tauschmittel und kein Gut an sich. Das sollte relativ einfach sein, wenn man das Gut Geld entweder über die Menge oder/und über ein abgestufte Verbrauchsfaktoren versehen würde.
Das hätte zur Folge, dass das horten von Geld seinen Sinn verlieren würde.
dass diejenigen, welche mit kriminellen Methoden unsere Globalkrise losgetreten haben, am meisten davon PROfitierten ? ? ? !
Steuerhinterziehung ist ein Verbrechen an der Gesellschaft und ich bin Froh das dies wenigstens von einigen Ländern angegangen wird.Es ist aber auch klar das dies bereits seit jahrzehnten so geht und der Staat Milliarden bereits vor Jahren verloren hat.Außer der FDP und der CDU/CSU nehmen das auch alle zur Kenntnis.Wer hatte eigentlich die Selbstanzeige in das Gesetz schreiben lassen? Richtig geraten der Kandidat hat 100 Punkte!
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