Wie halten es andere Länder?
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Völlig ohne Preisregulierung kommen in Europa sonst nur noch Dänemark und Malta aus. 19 Länder schreiben die Preise für Medikamente gesetzlich vor - sie gehen zum Beispiel vom deutschen Preis aus und legen einen Abschlag fest, der bei bis zu 30 Prozent liegen kann. Auch weil Deutschland als Referenzmarkt gilt, ist es der Industrie so wichtig, an der bestehenden Regel festzuhalten. In vier Ländern wird der Preis verhandelt.
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Ausgrenzung an Schulen
Wow ! Ist das eine Drohung ! Da müssen dem Gesetzgeber wirklich die Hosen schlottern !
Die "Industrie" könnte ja schon mal damit anfangen , die segensreiche PR-Aktivitäten ihrer "Pharmareferenten" einzuschränken und 10.000 von den 20.000 Stellen einzusparen . Wegen der Kostenersparnis würden durch die höhere Versteuerung ihrer Gewinne die staatlichen Kosten für die dann arbeitslosen MitarbeiterInnen schon teilweise oder ganz ausgeglichen (jedenfalls dann , wenn bei BigPharma damit auch die Kosten für die Schmierage der Weißkittel reduziert würden ) .
Absoluter Quatsch ! In den anderen EU-Ländern weiß man schlicht , dass die Preise unserer Pharma(fia) um mindestens 30 % überhöht sind ! Die lassen sich nur nicht so vera..... wie wir ...
Nein , es ist einfach so : Big Pharma(fia) hat seit Jahrzehnten unseren "Gesetzgeber" im Griff .
Herr Rösler ist nun auf dem Weg, wie einst Siegfried, den Drachen zu töten, hier die Pharmakonzerne. Ich habe ja schon viele dieser Ansätze in meinen 60 Jahren erlebt aber noch nie hat das jemand geschafft. Während bei uns zur Zeit noch darüber diskutiert wird wie den Konzernen das Recht zur Preisgestaltung genommen werden kann, haben diese schon alle möglichen Varianten in der Schublade
liegen um weiter ihren Gewinn ab zu schöpfen. Da kann Herr Rösler strampeln wie er will.
Ich kann ja mal ein Beispiel gebn wie die Konzenerne abkassierern:
Ich nehme das Antdeprssiva Trevilor 150mg, Originalpreis: 301 100Stück, Generika: Venaflazin, gleicher Wirkstof und Stärke: 99. Schöner Gewinn oder?
... Big Pharma(fia) übernommen . Der Artikel mußte um die Hälfte gekürzt werden .
(Nachtrag der SZ-Redaktion )
Ausgaben der GKV von Januar bis Ende Juni 2009:
(Veränderungsrate je Versicherten zum 1. Halbjahr 2008 in Prozent)
* Ärztliche Behandlung: 16,1 Milliarden Euro
GKV: + 8,1 %
AOK: + 11,6 %
* Zahnärztliche Behandlung: 4,3 Milliarden Euro
GKV: + 4,6 %
AOK: + 4,8 %
* Zahnersatz: 1,6 Milliarden Euro
GKV: + 3,4 %
AOK: + 2,7 %
* Arzneimittel: 16,0 Milliarden Euro
GKV: + 5,1 %
AOK: + 4,2 %
* Hilfsmittel: 2,6 Milliarden Euro
GKV: + 5,5 %
AOK: + 6,1 %
* Heilmittel: 2,1 Milliarden Euro
GKV: + 3,7 %
AOK: + 4,7 %
* Krankenhaus: 28,4 Milliarden Euro
GKV: + 5,8 %
AOK: + 6,1 %
* Krankengeld: 3,6 Milliarden Euro
GKV: + 9,9 %
AOK: + 8,2 %
* Fahrkosten: 1,7 Milliarden Euro
GKV: + 7,5 %
AOK: + 9,0 %
* Vorsorge- und Reha-Maßnahmen: 1,3 Milliarden Euro
GKV: - 1,0 %
AOK: - 0,8%
* Soziale Dienste/Prävention: 1,0 Milliarden Euro
GKV: - 7,6 %
AOK: - 9,3 %
* Schwangerschaft /Mutterschaft ohne stationäre Entbindung: 0,5 Milliarden Euro
GKV: + 3,4 %
AOK: + 1,2 %
* Häusliche Krankenpflege: 1,4 Milliarden Euro
GKV: + 11,2 %
AOK: + 11,7 %
Netto-Verwaltungskosten: 4,1 Milliarden Euro
GKV: + 3,9 %
AOK: + 3,6 %
(Quelle: BMG, KV-45-Zahlen, 07.09.09)
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