Surfer auf WG-Portalen können nicht nur Zimmer finden, sondern auch neue Mitbewohner. Ähnlich wie bei Kontaktanzeigen präsentieren sich WG-Kandidaten auf Seiten wie Easy-WG.de mit einem Foto und Angaben wie Alter und Geschlecht, Hobbys und Lebensphilosophie. Durch die Vorauswahl im Internet ließen sich langwierige Vorstellungsrunden sparen. Auch scheiden manche Kandidaten von vornherein aus, wenn sie etwa rauchen oder Haustiere besitzen.
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Der Großteil der WG-Portale ist kostenlos, aber es gibt auch einige kommerzielle Anbieter auf dem Markt. Seiten wie Easy-WG.de oder WG-Klick.de verlangen rund 15 Euro im Monat dafür, dass Nutzer die Kontaktdaten ihrer Anzeigen einsehen können. Oft sind dieselben Angaben auf anderen Seiten aber umsonst zu finden.
Ersetzen könne das Internet die Besichtigung an Ort und Stelle natürlich nicht, meint Weigelt. Ob man sich in der WG wohl fühlt, lasse sich bei einem persönlichen Besuch am besten entscheiden. Gerade beim Thema Ordnung klafften Anspruch und Wirklichkeit auseinander. Ein Blick in die WG-Küche könne daher nicht schaden, um zu prüfen, ob der Spülberg zu groß oder der Putzplan zu streng erscheint.
Tipp: WG-Zimmer finden sich auch unter www.sueddeutsche.de/immobilien.
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(SZ vom 29. 6. 2007 /dpa)
Bruce Springsteen in Frankfurt
Zettel haben aber auch einen Vorteil: Oft erkennt man aus der Aufmachung (handgeschrieben? am Computer professionell formatiert? Mit/ohne Preis etc? Was wird hervorgehoben? etc) ob man zum WG Zimmer passt oderumgekehrt.
Diese umpliziten Informationen bietet das Internet nicht...