Der Ölpreis klettert ungebremst: Im asiatischen Handel kostete ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Dezember 93,20 Dollar. Branchenbeobachter mutmaßen, dass der Preis weiter steigen wird - und sein Allzeithoch von 1979 übertrifft.

Bereits am Freitag hatte der Preis an der US-Rohstoffbörse Nymex mit 91,86 Dollar ein neues Hoch markiert. Als Grund für den weiteren Kursanstieg führten Händler die anhaltenden Spannungen im Mittleren Osten an.

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Schmierstoff der Wirtschaft: Der Ölpreis eilt derzeit von Rekord zu Rekord. (© Foto: dpa)

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Der Konflikt zwischen der Türkei und kurdischen Rebellen im Nordirak treibe weiter den Ölpreis an, sagten Händler. Dazu komme der Atomstreit zwischen den USA und Iran, nachdem die US-Regierung verschärfte Sanktionen gegen den Iran angekündigt hat. Damit seien Versorgungsunterbrechnungen in der Region denkbar.

Branchenexperten rechnen damit, dass der Ölpreis weiter steigen wird und möglicherweise sogar seinen Höchststand aus dem Jahre 1979 übertreffen könnte. Umgerechnet kostete ein Barrel (je 159 Liter) damals in Folge der Islamischen Revolution in Iran mehr als 100 Dollar.

Auch der Goldpreis ist zu Wochenbeginn auf ein 28-Jahres-Hoch gestiegen. Vor dem Hintergrund des weiter nachgebenden Dollar und des steigenden Ölpreises kletterte der Preis je Feinunze über das Niveau von 793 Dollar.

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(dpa/sueddeutsche.de/mah/cmat)