Politische Spannungen treiben den hohen Ölpreis noch weiter an: Der Preis für Öl der Nordseesorte Brent kletterte auf Rekordniveau.
In der Spitze kletterte der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im April auf 99,68 Dollar. Damit wurde der letzte Höchststand von vergangener Woche von 99,22 Dollar übertroffen. Zuletzt kostete ein Barrel Brent-Rohöl 99,47 Dollar und damit 1,78 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag.
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In der Nähe seines Rekordhochs hält sich unterdessen der US-Ölpreis West Texas Intermediate (WTI). In der Spitze notierte ein Barrel WTI-Öl zur April-Auslieferung bei 101,09 Dollar und damit nur knapp unter seinem Rekordhoch von 101,32 Dollar. Zuletzt kostete WTI-Rohöl 100,82 Dollar und damit 1,59 Dollar mehr als am Vortag.
Händler verwiesen vor allem auf politische Spannungen, die die Ölpreise derzeit stützten. Im Blickpunkt stünden insbesondere die Militäraktionen der Türkei gegen die Kurdische Arbeiterpartei PKK im Nordirak und die Möglichkeit verschärfter Sanktionen gegen den Iran wegen dessen Atomprogramm. Zudem seien die Ölpreise von einer kälteren Witterung im energieintensiven Nordosten der USA beflügelt worden. Auf diese Region entfällt ein Großteil des US-weiten Heizölbedarfs.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist am Montag deutlich gestiegen. Nach Angaben des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) aus den Opec-Fördergebieten durchschnittlich 93,63 US-Dollar.
Das waren 1,01 Dollar mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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(dpa-AFX/mel)
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