Von Mario Kubina

Eigenheime in der bayerischen Landeshauptstadt werden immer teurer. Einfamilienhäuser kosten nun bis zu einer Million Euro.

Die Immobilienpreise in München sind im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Wer derzeit Baugrund für ein Einfamilienhaus erwerben möchte, muss dafür im Durchschnitt knapp vier Prozent mehr zahlen als im Frühjahr 2006. Gleiches gilt für Reihenmittelhäuser und Doppelhaushälften, wie der Immobilienverband Deutschland Süd (IVD) mitteilte.

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Der IVD-Vorsitzende Johannes Schneider wertete dies bei der Vorstellung des "Frühjahrsmarktberichts 2007" als "klares Signal" dafür, dass der Markt anziehe. Freistehende Einfamilienhäuser in sehr guten Wohnlagen wie Nymphenburg oder Bogenhausen erzielten erstmals Preise von mehr als einer Million Euro.

Besonders gefragt sind laut IVD nach wie vor Häuser, speziell Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften, in ruhiger Wohnlage und mit guter Verkehrsanbindung. Der Preis für ein freistehendes Einfamilienhaus mit mittlerem Wohnwert, also einem Objekt in einem reinen Wohngebiet mit einer Wohnfläche von 125 Quadratmetern, beträgt durchschnittlich 490.000 Euro. Eine Doppelhaushälfte dieser Kategorie ist für etwa 435.000 Euro zu haben.

München ist wieder einmal Spitze

"Hier wird es auch in Zukunft Preissteigerungen geben", sagte Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. Für neu gebaute Eigentumswohnungen beträgt der Quadratmeterpreis heuer etwa 3500 Euro - und damit 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt belegen die Münchner Immobilienpreise bayernweit eine Spitzenposition.

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