Die evangelische Gemeinde in Ampfing hat sich eine Kirche nach modernen Energiestandards gebaut.
Dass Kirche nicht altmodisch sein muss, bestätigt eine kleine evangelische Gemeinde in Bayern. Während in anderen Gegenden Gotteshäuser verwaisen oder zu Diskotheken zweckentfremdet werden, hat Ampfing jahrelang für eine eigene Kirche gekämpft. Anfang des Jahres wurde der Neubau eingeweiht, errichtet nach dem neuesten Standard der Energieeffizienz. Die Immanuelkirche in Ampfing ist eine Passivhaus-Kirche.
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Gotteshaus für innere und äußere Wärme: die nach aktuellen Energiestandards gebaute Immanuelkirche in Ampfing (© Foto: oh)
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"Die Warterei hat sich gelohnt"
Der Geruch von Holz und frischer Farbe hängt noch in der Luft. Durch einen Lichthof kommt viel Helligkeit in die Räume. Einladend sollte die neue Kirche sein, ein Ort zum Wohlfühlen. Auf jeden Fall freundlicher als die unbeheizte Friedhofskapelle, in der die Gemeinde bisher ihren Gottesdienst feiern musste. "Wir hatten im Ort keine eigenen Räume. Seniorentreffs, Konfirmandenunterricht - alles fand in angemieteten Räumen statt", sagt Pfarrerin Andrea Klopfer.
1800 Mitglieder hat die Gemeinde mittlerweile. "Wir wachsen", sagt Klopfer, "durch das Neubaugebiet kamen weitere Mitglieder hinzu, was unsere Situation natürlich noch verschärfte." Mehr als vierzig Jahre vergingen von den ersten Überlegungen bis zur Einweihungsfeier. Und so freuen sich vor allem die älteren Gemeindemitglieder über ihre neue Kirche. Im Seniorentreff herrscht Einigkeit: "Die Warterei hat sich gelohnt."
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