Magere Zeiten für Vermieter: Wohnungsmieten in Deutschland sind in diesem Jahr schwächer angezogen als 2001.
Im Schnitt hätten die Vermieter die Preise für Wohnungen mit mittlerem und gutem Wohnwert um rund ein Prozent angezogen, teilte der Ring Deutscher Makler (RDM). Bei Neubauwohnungen betrug der Anstieg für mittlere Wohnlagen im Schnitt 1,7 Prozent, für guten Wohnwert 1,9 Prozent. Im vergangenen Jahr waren die Mieten noch um durchschnittlich 3,4 Prozent gestiegen. Zu Erinnerung: In konnten Münchner Vermieter zur Jahreswende 2001/2002 bis zu 15,5 Prozent mehr Miete verlangen.
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Die teuersten Städte
Preis für Altbauwohnungen mit mittlerem Wohnwert:
München: 10 Euro/qmFrankfurt am Main: 8 Euro/qmHamburg: 6,66 Euro/qmBonn: 6,65 Euro/qmMainz, Köln: 6,20 Euro/qm
Die billigsten Städte
Preis für Altbauwohnungen (Fertigstellung bis 1948) mit mittlerem Wohnwert:
Bremerhaven: 3,60 Euro/qmBerlin/ Ost, Leverkusen: 3,70 Euro/qmCottbus, Koblenz: 3,80 Euro/qmChemnitz, Cuxhaven, Erfurt, Halle, Heidelberg, Potsdam: 4,00 Euro/qmBielefeld, Kaiserslautern: 4,09 Euro/qm
Prognose
Nach den Angaben des RDM ist auch im kommenden Jahr weiter mit anziehenden Mieten zu rechnen. Bundesweit werde eine zufriedenstellende Nachfrage nach Wohnungen gemeldet, in einigen Großstädten gebe es sogar einen Nachfrageüberhang. Nochmals deutlich höhere Preise seien möglich, wenn die die geplanten Steueränderungen der rot-grünen Koalition umgesetzt würden, betonte der Verband. Durch diese drohe "die Bautätigkeit im Keim erstickt zu werden", was den Mietmarkt dann noch enger machen werde.
Mietpreise Jahreswende 2001/2002: Deutschland
Mietpreise im Sommer 2001: Deutschland
(sueddeutsche.de/ AFP)
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