Der Börsenbrief-Herausgeber und Ex-Moderator einer TV-Börsenshow, Markus Frick, muss einem Anleger Schadensersatz erstatten. Der Autor von "So macht Geld glücklich" hatte einem Kunden mit seinen Tipps herbe Verluste beschert.
Das Landgericht Heidelberg verurteilte Frick zur Zahlung einer fünfstelligen Summe an einen Abonnenten seiner kostenpflichtigen E-Mail-Hotline, der mit Aktientipps von Frick erhebliche Kursverluste erlitten hatte. Das teilte die Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei PPR & Partner am Dienstag mit.
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Markus Frick und sein Buch "So macht Geld glücklich". Viele Anleger machten seine Tipps zuletzt aber eher unglücklich. (© Foto: dpa)
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"Soweit uns bekannt ist, handelt es sich um das erste Urteil gegen Frick wegen falscher beziehungsweise unzulänglicher Information und Beratung der Abonnenten über die empfohlenen Unternehmen", sagte Rechtsanwalt Theo Rauh von PPR & Partner.
Frick war in die Kritik geraten, weil drei von ihm empfohlene Rohstoffwerte sich als mehr oder weniger wertlose Gesellschaften ohne operatives Geschäft entpuppten. Gegen Frick sind weitere Schadensersatzklagen anhängig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (Az.: 2 O 261/07).
(SZ vom 06.02.2008/sma)