Die Wirtschaftskrise schürt die Angst der Menschen, im Ruhestand arm zu sein. Die wichtigsten Produkte im Check.
Schlimme Nachrichten von den Finanzmärkten gibt es immer wieder: Banken müssen gerettet werden, die Aktienmärkte befinden sich zeitweise im freien Fall. Viele Bürger sparen vor allem, um im Alter abgesichert zu sein. Sie machen sich Sorgen: Wie sicher ist meine private Altersvorsorge? Die SZ erklärt, wie krisensicher die wichtigsten Altersvorsorgeprodukte sind.
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Lebensversicherung, Betriebliche Altersvorsorge, Bankensparplan oder Riester-Rente. Die verschiedenen Formen der Altersvorsorge sind unterschiedlich krisensicher. (© Illustration: Stefan Dimitrov)
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Lebensversicherung
Die Pleite eines Lebensversicherers ist im Prinzip möglich, praktisch aber unwahrscheinlich. Gesellschaften, die schlecht wirtschaften, werden meist von anderen übernommen. Wird ein Unternehmen tatsächlich insolvent, springt der Rettungsfonds Protektor ein. In diesen Fonds müssen alle in Deutschland zugelassenen Versicherer einzahlen. Protektor übernimmt die Auszahlungen und führt die Verträge weiter.
So war es auch bei der Mannheimer Lebensversicherungs-AG: Das Unternehmen hatte 2002 fast 60 Millionen Euro Verlust gemacht, unter anderem wegen missglückter Aktienspekulationen. Es gab allerdings einen Nachteil für die Kunden: Zeitweise bekamen sie nur den Garantiezins ausgezahlt und keine Überschüsse, die davon abhängig sind, wie gut oder schlecht der Versicherer das Kapital der Kunden anlegt.
Vor allem seit Ausbruch der Finanzkrise tun sich die Versicherungen schwer, die garantierten Zinsen zu erwirtschaften. Die meisten Gesellschaften haben zwar ihre Aktienquote reduziert, aber sie wissen nicht so recht wohin mit dem Geld der Versicherten. Risikolose Anlagen in Staatspapiere sind aber wegen der Niedrigzinspolitik der Notenbanken derzeit wenig attraktiv.
Lesen Sie auf der zweiten Seite, welchen Unterschied eine sogenannte Direktzusage und eine Pensionskasse bei der betrieblichen Altersvorsorge macht.
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...im Vokabular, hier bei PRODUKTEN. Da wird ein Hologramm entworfen wie einst bei Lehman Bros., bunt und schön schillernd, ein Zwischending von Luftschloß und Seifenblase. Dem geben wir dann den beeindruckenden Namen innovatives Finanzprodukt, fügen noch die Attribute solide, best- oder a-rated hinzu - na wenn das nichts ist!
Fondssparpläne sind längerfristig als ein Baustein für die Altersvorsorge sicher gut geeignet. Wählt man für den Sparplan Fonds aus, die sich auch in Krisenzeiten bewährt haben, kann man auf Fondswechsel während der Laufzeit durchaus verzichten. Insofern lässt sich am günstigsten ein Fondssparplan über einen Fondsvermittler im Internet abwickeln. Beispielsweise hat der Mischfonds Carmignac Patrimoine (FR0010135103) über einen Zeitraum von 10 Jahren (inkl. Krisenzeit) eine jährliche Wertentwicklung von rund 10% erreicht. Diesen Fonds gibt es über den Fondsshop profinance-direkt.de ohne Ausgabeaufschlag (regulär 4%) und zusätzlich erhält der Anleger eine Treueprämie von 0,25% auf den Fondsbestand jährlich ausgezahlt.
Die Pleite eines Lebensversicherers ist im Prinzip möglich, praktisch aber unwahrscheinlich
Ja sicher... Aber die Begründung ist falsch. Offensichtlich ist die Krise noch nicht beim Schreiberling angekommen.