Für die deutsche Tochter der Citigroup sollen noch drei Bieter übriggeblieben sein: Deutsche Bank, die französische Crédit Mutuel und die Commerzbank.

Der Kaufpreis könne zwischen drei und fünf Milliarden Euro liegen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Personen aus verhandlungsnahen Kreisen.

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Die Citibank betreibt in Deutschland 340 Niederlassungen und betreut 3,2 Millionen Privatkunden. Das Investmentgeschäft der Citigroup in Deutschland soll aber nicht verkauft werden.

Bis Anfang Juli können Bieter offenbar Angebote vorlegen, daher könnte noch mindestens ein Interessent dazukommen.

"Effizient und profitabel"

Die amerikanische Citigroup will im großen Stil Unternehmensteile abstoßen, um nach den herben Verlusten aus der Immobilienkrise die Finanzlage des Konzerns wieder aufzubessern. Insgesamt stehen Vermögenswerte in Höhe von 400 Milliarden Dollar zur Disposition, darunter auch der Lebensversicherer Primerica und eine brasilianische Banktochter.

"Die Citigroup braucht dringend frisches Kapital", zitiert Bloomberg einen Analysten von der Frankfurter Bank SEB. Die Citibank sollte aber "einfach zu verkaufen sein, da sie effizient und profitabel wirtschafte".

Ursprünglich hätten zehn Banken Angebote eingereicht. Die Deutsche Bank, die Crédit Mutuel und die Commerzbank wollten den Vorgang nicht kommentieren.

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(sueddeutsche.de/Bloomberg/hgn/mel)