Da die Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse auf 15,5 Prozent erhöht werden sollen, wird in der Koalition eifrig über einen Ausgleich diskutiert.
Wegen der geplanten Erhöhung des Krankenkassenbeitrages auf 15,5 Prozent zeichnet sich in der Koalition eine Kontroverse über einen Ausgleich ab.
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Kontroverse Krankenkassenbeiträge: In der Koalition wird heftig diskutiert. (© Foto: dpa)
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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte der Bild am Sonntag, angesichts der wirtschaftlichen Lage dürften sich die Lohnzusatzkosten für die Arbeitnehmer nicht erhöhen. Eine weitere Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sei dafür ein entscheidender Schritt.
SPD-Vize Andrea Nahles wandte sich gegen Überlegungen zu einer direkten Kompensation. Neben dem Krankenkassen-Satz und dem Arbeitslosenbeitrag wurde für den Koalitionsausschuss am Sonntag auch eine Kontroverse zur Erbschaftsteuer erwartet.
Nahles sagte der BamS, grundsätzlich sollten die Belastungen für die Menschen zwar so gering wie möglich gehalten werden. "Aber die Rechnung: Krankenkassenbeiträge rauf, Arbeitslosenbeiträge dafür im selben Umfang runter, ist zu simpel." Auch angesichts der Finanzkrise dämpfte sie Erwartungen auf eine starke Senkung der Arbeitslosenbeiträge. "Wir dürfen uns die Hose nicht so eng schnallen, dass der Knopf wegfliegt", sagte sie. Es sei möglich, dass sich die Auswirkungen der Wirtschaftskrise "erst in einigen Monaten in vollem Umfang" zeigten. Dabei seien auch Folgen für den Arbeitsmarkt nicht auszuschließen.
Merkel forderte die Krankenkassen auf, etwaige Überschüsse an die Versicherten zurückzugeben. "Der von der Bundesregierung festgelegte Beitragssatz ist der Richtwert für das, was die Kassen bekommen. Wenn eine Kasse weniger braucht, kann sie das durch Auszahlungen direkt an die Versicherten zurückgeben." Sie erwarte, "dass die Kassen, die das können, von dieser Möglichkeit im Interesse ihrer Versicherten auch Gebrauch machen". CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla verteidigte den im Zuge des Gesundheitsfonds geplanten Einheitssatz. Dieser schaffe "endlich die notwendige Transparenz zwischen den Krankenkassen", erklärte er in Berlin.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) sagte dem Berliner Tagesspiegel am Sonntag, die Versicherer müssten die Möglichkeiten nutzen, sparsam zu wirtschaften. Ob ein Zusatzbeitrag erhoben wird oder nicht, werde auch am Management der einzelnen Kasse liegen. Sie wies zugleich die Forderung der Kassen nach einem höheren Beitrag von 15,8 Prozent zurück. Viele Kassenmanager hätten "anscheinend nicht verstanden, dass das solidarische System nur erhalten werden kann, wenn es für die Menschen auch bezahlbar bleibt". Demgegenüber forderte DAK-Chef Herbert Rebscher in der in Berlin erscheinenden "Welt" vom Samstag eine Verschiebung des für Anfang 2009 geplanten Einheitssatzes. "Die Politik schickt die gesamte gesetzliche Krankenversicherung auf einen Blindflug."
SPD-Fraktionschef Peter Struck warnte die Union im Nachrichtenmagazin Spiegel davor, bei der Erbschaftsteuer einen "Wortbruch" zu begehen und die geplante Reform scheitern zu lassen. Auf keinen Fall dürfe der designierte CSU-Vorsitzende Horst Seehofer "das Fass wieder neu aufmachen". Es seien nur noch wenige Fragen offen.
Demgegenüber forderte Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) "gewaltige" Veränderungen am vorliegenden Gesetzentwurf zur Erbschaftsteuer. Auf keinen Fall könne die vorgesehene Haltefrist von 15 Jahren bleiben, die Unternehmenserben einhalten müssen, um von der Erbschaftsteuer befreit zu werden. CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer forderte in der "Wirtschaftswoche", die Erbschaftsteuer in die Obhut der Länder zu geben. "So wie der Entwurf jetzt aussieht, ist er das Papier nicht wert, auf dem er steht."
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(sueddeutsche.de/AFP/cag/tob)
Venizelos kritisiert IWF-Chefin
Geliebte Merkel,
wann darf ich endlich wieder an die Urne um mich von Ihnen zu trennen?
MwSt., Gesundheitsfonds, Diätenerhöhung...
Keine Ahnung. Aber irgendwie kommen wir nicht mehr zusammen.
Auch wenn Sie so hübsch gejubelt haben bei der EM 2008. Ich kann Ihr Gesicht nicht mehr ertragen.
Achja und dass es Menschen gibt die bereits am Existenzminimum leben und mit dieser Erhöhung weiter belastet werden sollte Sie nicht kümmern. Sie dürfen gerne weiter in der Welt rum reisen. Das ist aber auch wirklich das Einzige was Sie so richtig gut können.
MfG
Ein Wähler
Wir sollten uns einen höheren Beitrag wünschen!
Warum?
Der Arbeitnehmer profitiert davon!
Hier die Erklärung:
Wenn die Beitragseinnahmen nicht reichen, wird ein Zusatzbeitrag erhoben. Dieser Zusatzbeitrag ist ausschließlich vom Versicherten zu tragen. Der Arbeitgeber beteiligt sich daran nicht.
Sollten die Beitragseinnahmen zu hoch sind, also etwas übrig bleibt, werden - nach meinem Kenntnisstand - Bonuszahlungen geleistet, von denen nur die Arbeitnehmer profitieren.
Insgesamt also: Der Beitragssatz legt inzwischen nur noch fest, wie viel die Arbeitgeber zu zahlen haben. Der Beitrag der Versicherten wird je nach Bedarf über zusätzliche Zahlungen so angepasst, dass genug Geld bei der Kasse ist.
Grüße vom Kauz01
Bei der derzeitigen wirtschaftlichen Entwicklung ist bald mit sehr hohen Steuerausfaelle zu rechnen. Da wird eine Senkung der Arbeitslosenbeitrag oder sonstige Beitraege schnell wieder Rueckgaengig gemacht. Stattdessen sollten die Politiker, falls die doch irgentwo Geld uebrig haben endlich mal die 1.226.000.000.000 EUR Schulden abzahlen, sonst ist der Staat in 10-20 Jahre sowieso pleite. Schon heute sind 25% der jaerliche Einnahmen nur um den Zinsen der Verschuldung zu zahlen weg.
Politik EU/USA den vergangenen zehn jahren: Krieg, Schulden machen, sozialen Ungerechtigkeit foerderen, Hetzekampagne gegen Reichen, Harz IV'ler etc programmieren damit keiner die Politiker fuer deren Entscheidungen zur Verantwortung ruft, wobei die Reichen, Rentner, Harz'ler allen nichts dafuer koennen welchen Politik in unsere Hauptstaedten bzw, Regierungen gemacht werden. Aber die Ablenkmethode, die Hetze auf bestimmte Bevoelkerungsgruppen, oder sogar auf andere EU-Staaten(polen, Irland, etc) scheint ja zu klappen. Der Euro oder die EU generell sind ein guter Ablass fuer unsere Politiker, das nicht die EU sondern sogar noch unsere Regierungen den ANtrag fuer EU Beschluesse stellen wird nicht erwaehnt. Derzeit kommen etwa 30% aller EU Verordnungen auf Antrag der BRD zustande. Aber nicht die in Berlin werden dafuer durchs Deutsche Volk fuer Verantwortung gerufen, sondern die EU(die ja nichts weiteres ist als eine Instanz fuer unsere Nationalpolitiker um unpopulaeren Massnahmen halt auf EU Ebene zu verschieben damit der heimischen Waehler bloss keine Ahnung hat wer dafuer verantwoertlich ist.
Und jetzt mit Ausgleichszahlungen wegen erhoehten Kassenbeitrage zu werben, wenn es gleich wirtschaftlich schlechter geht, bin mal gespannt wer dann als Schuldiger gezeigt wird wenn die Beitraege wieder erhoeht werden.
Das mann schon 12-14 Milliard EUR pro Jahr einsparen wuerde wenn mann die 270 KK Deutschlands auf nur 20 reduzieren wurde wegen eingesparte Managergehaelter und sonstige Verwaltungsgebuehren darauf ist kein Minister gekommen(Ist ja auch nicht im Interesse der KK-Manager und KK-Vorstaende)
Aber wer wird in 2009 Schuld haben? Osama? Bush, Obama? Niederlande? oder doch die Polen, oder sinds die Russen die deren Gas uns fuer 240EUR/1000kubikmeter verkaufen(wonach EON und der Staat den Preis auf 1000EUR/1000Kubikmeter) fuer uns als Endkunde hochtreiben. Wer hat wohl Schuld daran das der Buerger(ob Arm oder Reich) soviel zahlen muss? Aber eins ist mir klar, unsere Polit