Von wegen klamm: Die Krankenkassen sitzen derzeit auf einem wahren Geldberg: Der Überschuss für 2009 beträgt 1,4 Milliarden Euro - und ist damit doppelt so hoch wie erwartet.
Das Jammern der Krankenkassen über eine schlechte Finanzsituation ist in der letzten Zeit zum Dauerbrenner geworden. Doch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt wehrt sich gegen die Schwarzmalerei: Die SPD-Politikerin hat Befürchtungen zurückgewiesen, die Kassen könnten angesichts ihrer schlechten Lage Zusatzbeiträge erheben.
Gesetzliche Krankenkassen: Während einer Krise "noch nie in einer so sicheren Position." (© Foto: ddp)
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Denn neuesten Zahlen zufolge hätten die Kassen im Jahr 2008 sogar einen Überschuss von 1,4 Milliarden Euro erwirtschaftet, sagte Schmidt der Passauer Neuen Presse.
"Sichere Position"
Damit haben die Kassen fast doppelt so viel eingenommen wie noch im März angenommen. Damals waren sie davon ausgegangen, der Überschuss aus dem Jahr 2008 würde lediglich 760 Millionen Euro betragen.
Die Krankenkassen würden über "einen gut gefüllten Sparstrumpf" verfügen, sagte Schmidt dem Blatt. In diesem Jahr würden krisenbedingte Beitragsausfälle durch ein Bundes-Darlehen abgedeckt, welches wahrscheinlich erst Ende 2011 zurückzuzahlen ist, sagte Schmidt.
Eines sei daher klar: Die Kassen seien während einer Krise "noch nie in einer so sicheren Position gewesen".
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(sueddeutsche.de/AFP/pak/tob)
DFB-Pleite gegen die Schweiz
Der Gesundheitsfond auch noch einmal, deswegen gibt es den ja. Von da aus kann man bequem für Beamte und Pplitiker abzweigen, genau wie von der Bundesbank immer in den Steuersack hinein.
Die gesetzlichen Krankenkassen haben seit Einführung des Gesundheitsfonds ihre Marketingausgaben drastisch gesteigert.
Das ist wohl nicht die gewollte Verwendung der Beiträge!