Ein teures Jahr für Verbraucher: Die Preise sind 2008 so stark gestiegen wie schon seit 14 Jahren nicht mehr.
Die Inflationsrate lag 2008 im Durchschnitt bei 2,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Höher war die Jahresteuerung zuletzt im Jahr 1994 mit durchschnittlich 2,8 Prozent.
Preistreiber Energie: Die Spritpreise erreichten im Sommer Rekordniveau - manch einer fuhr dann lieber mit dem Rad. (© Foto: AP)
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Der starke Anstieg der Verbraucherpreise im vergangenen Jahr ist den Statistikern zufolge auf die hohen Inflationsraten in der ersten Jahreshälfte zurückzuführen.
Die Teuerung geht demnach insbesondere auf Preiserhöhungen bei Energie und Lebensmitteln zurück.
Diese hatten in einigen Monaten für eine Jahresinflationsrate über drei Prozent gesorgt. In der zweiten Jahreshälfte kühlte sich der Preisauftrieb wegen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise jedoch merklich ab.
Schon 2007 waren die Verbraucherpreise mit einem durchschnittlichen Plus von 2,3 Prozent deutlich gestiegen. Die Teuerungsrate lag damit oberhalb des Schwellenwerts von zwei Prozent, der für die Europäische Zentralbank als Grenze gilt.
- Crashkurs (2): Inflation Die Nebelkerze 13.01.2009
- Rekordhoch Inflation im Euroraum auf 4,1 Prozent 31.07.2008
(sueddeutsche.de/AFP/dpa-AFX/mel/hgn)
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...und die deshalb angestrebte 0% Inflation, die den Geldumlauf immer wieder behindert und somit die eruptiven Schwankungen des Marktes (Krisen) verursacht!
Die Wahrheit ist, dass eine moderate und von den Zentralbanken angekündigte Inflation von ca. 4 - 5% allemal besser wäre als das andauernd drohende Damokles Schwert der Krise, da sich bei leichter Inflation eben der Geldumlauf stablisieren würde.
Eine stark deflationäre Marktsituation bevorzugt den Geldbesitzer (Nachfrager) und eine stark inflationäre Marktsituation bevorzugt den Warenbesitzer (Anbieter). Da Waren und Dienstleistungen nicht gehortet werden können, liegt das "Gleichgewicht" zwischen Deflation und Inflation eben eher bei 4% als bei 0% Inflation.
Aufgrund einer moderaten Inflation von 5% könnten die Anbieter sicher sein, dass die Nachfrager ihr Geld stetig zum Markt tragen. Die Zinsgewinnler wären wieder gezwungen, für ihren Lebensunterhalt arbeiten zu gehen!
Gruß Balldieb