Was die Welt derzeit erschüttert, ist die vermutlich schwerste Finanzkrise seit Jahrzehnten - und die Politik aber steht jetzt vor schwierigen Aufgaben. Dazu gehört mehr, als kurzfristig eine Panik an den Finanzmärkten zu verhindern.
Seit sieben Monaten steht die Weltwirtschaft im Schatten der Krise. Die Börsen spielen verrückt, einige Banken wurden in ihren Grundfesten erschüttert, den Vereinigten Staaten als wichtigster Volkswirtschaft droht eine Rezession. Jetzt beraten Politiker in Washington, London und Berlin darüber, wie sie die Welt vor Schlimmerem schützen können. Dabei ist es wichtig, die Gefahr zunächst einmal genau zu kennen.
Wenn der Sturm an den Finanzmärkten vorbei ist, birgt billiges Geld viele Risiken. (© Foto: dpa)
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Was die Welt derzeit erschüttert, ist die vermutlich schwerste Finanzkrise seit Jahrzehnten. Die Preise von Häusern und Grundstücken in den USA und einigen anderen Ländern sinken zum Teil dramatisch, das gegenseitige Vertrauen der Banken ist nachhaltig gestört, weil niemand weiß, welche Fehlspekulationen das jeweils andere Geldinstitut noch einräumen muss.
Die Aktienbörsen werden von gefährlichen Verkaufswellen heimgesucht. Trotzdem hat das Ganze nichts mit einer Krise der Weltwirtschaft zu tun. Im Gegenteil: Die globale Ökonomie ist wesentlich besser verfasst als während der letzten Krise, dem Zusammenbruch der Internet-Spekulation im Jahr 2000.
Die meisten Unternehmen verdienen gut, jedenfalls außerhalb des Finanzsektors, Aktien sind im Durchschnitt nicht spekulativ überwertet, die Zahlungsbilanzen der wichtigsten Schwellenländer in Ordnung, Boom-Staaten wie China und Indien wachsen inzwischen so stark, dass sie mit ihrer Nachfrage die Weltmärkte stabilisieren können. Und selbst eine Rezession in Amerika dürfte milde ausfallen.
150 Milliarden Dollar sorgen für Vertrauen
Die Politik aber steht jetzt vor einer doppelten Aufgabe: Kurzfristig eine Panik an den Finanzmärkten zu verhindern. Und mittelfristig ähnlichen Krisen für die Zukunft vorzubeugen. Bisher ist es zumindest gelungen, einen Börsenkrach und den Zusammenbruch der Kreditversorgung zu vermeiden.
Die großen Notenbanken haben Milliarden in das Finanzsystem gepumpt, die Federal Reserve in Washington senkte in beispielloser Weise die Zinsen. Vermutlich folgt an diesem Mittwoch ein weiterer Zinsschritt. Der Kurs von Amerikas Notenbankchef Ben Bernanke ist riskant.
Wenn der Sturm vorbei ist, könnte das viele billige Geld die Inflation fördern, eine neue Spekulationsblase auslösen oder beides. Mitten im Sturm ist es aber schwer zu sagen, ob Bernankes Risikoabschätzung letztlich nicht doch richtig ist.
Ähnlich das Konjunkturpaket, das Präsident George W. Bush und der Kongress derzeit in Washington vorbereiten. Die Aussicht auf 150 Milliarden Dollar zur Stärkung der Nachfrage sorgt zweifellos für Vertrauen. Gut möglich allerdings, dass das Programm erst wirkt, wenn die Rezession schon wieder vorbei ist. Ziemlich sicher ist auch, dass die Sanierung des US-Staatshaushalts weiter hinausgezögert wird.
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- Angst vor US-Rezession Regierung forciert Konjunkturprogramm 18.01.2008
Bruce Springsteen in Frankfurt
Bitte noch einen Sinn und einen Straubhaar zum Dessert.
Zitat:
Jetzt beraten Politiker in Washington, London und Berlin darüber, wie sie die Welt vor Schlimmerem schützen können. Dabei ist es wichtig, die Gefahr zunächst einmal genau zu kennen.
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Sie erkennen sie aber nicht.
Hier kam alles zusammen.
Die Aufsicht hat versagt-
die Lage wurde falsch eingeschätzt-
Die Vernichter der Real-Wirtschaften hat man gewähren lassen-
Der Mamon und die Spekulation regierte die Wirtschaft-die Welt.
Alle Gefahren werden anscheinend jetzt erkannt, das ist ein wenig spät.
Alle zappeln jetzt wie ein Fisch an der Angel.
Sie schreiben auch: man müsste die Gründe dafür analysieren. Das stimmt.
Aber sie ziehen immer noch die falschen Schlüsse, sie reden Ursachen herbei, die so nicht stimmen.
Die Ursachen liegen viel tiefer.Solange man die eigentlichen Ursachen nicht begreift, ist alles nur eine Verzögerung der Folgen und eine Verschlimmerung der Landung.
Je länger Geld geflutet wird, um so härter wird die Landung.
Man will etwas nicht wahrhaben. Die Situation wurde durch die Abkehr von der Realwirtschaft herbeigeführt und drastisch beschleunigt .Das Rad steht am Anschlag.
Ohne grundlegende Änderung des Finanzsystems wird sich gar nichts ändern.
Es geht weiter, es wird nur am Leben gehalten, wie ein Patient an der künstlichen Beatmungsmaschiene.
Doch das massive Gelddrucken wird seinen Preis fordern, egal wann.
Wenn sich die Geldmenge nur noch im spekulativen Bereich bewegt, bekommt die Wirtschaft den Todesstoß.
Wenn die Devise -Konsumwirtschaft heißt, verprasst man die Substanz.
so kann man nicht nachhaltig wirtschaften.
Wir sehen doch, die Amerikaner und auch viele bei uns, haben sich doch alle bankrott konsumiert. Jetzt ist de Ofen aus.
Kehren wir erst mal wieder zurück zur Realwirtschaft, zu Invetitionswirtschaft, Dann sieht die Entwicklung wieder anders aus.
sie können noch 100 Fabriken für Sortschuhe bauen, diese braucht nur niemand.
sie können aber Infrastuktur entwickeln und da Arbeitsplätze schaffen, dann
schafft man reale Werte. Riesige Teile der Welt sind nicht entwickelt, Verkehrswege, Industrie, Wohnungen, Wasser , Strom u. s. weiter.
Das gibt Arbeitsplätze zu Tausenden.Wie transportiert man den immer noch Waren in manchen ländern? Weite Seewege ,statt interkontinentale Schienennetze, Transrapid,
Ausbau von Versorgungseinrichtungen u. v. meh
Den Mindestlohn gibt es konsequent eingeführt in Grossbritannien und den USA. Das beide Volkswirtschaften konkurrenzfähig sind wird nicht in Abrede gestellt. Die Aussage "Der Mindestlohn, konsequent eingeführt, ist eine klare Entscheidung: lieber mehr Arbeitslosengeld zahlen als mehr Arbeitsplätze schaffen." ist also durch Beispiel widerlegt und damit eine klare polemische Lüge.
q.e.d.
In Deutschland gab es bereits die ersten Selbstmorde - Nein, nicht die Zocker im Frankfurter Bankenviertel!
Es haben sich ganz brave Bürger umgebracht, die jeden Monat ihr Erspartes an die Bank überwiesen hatten und dachten, daß sie damit ihr Eigenheim solide finanziert hätten.
Dachten sie....bis die Bank die Hypothek dieser braven Opfer, die jeden Monat ordentlich die vereinbarten Hypothekendarlehen tilgten, hinter dem Rücken der Opfer an einen Finanzinvestor verkaufte, der dann wiederum vom Opfer 18 % Zinsen auf die im Grundbuch eingetragene Grundschuld forderte. Richtig gelesen! Nicht auf die Restschuld, sondern auf die eingetragene Grundschuld.
Das haben Sparkassen, die Hypo Real Estade und noch so einige andere betrieben. Das ist Betrug! Aber bis das Opfer sich mit einem jahrelang währenden Prozeß wehren kann, sitzt es auf der Straße.
Zypries weiß, daß hier nach Strich und Faden gelogen und betrogen wird. Aber sie ist nicht bereit, die Gesetzte zu Gunsten der Verbraucher wasserdicht zu ändern.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27153/1.html
Lone Star läßt grüßen. Diese amerikanische Firma hat die besten direkten Beziehungen zur US-Regierung. Von wegen die US-Bürger hätten selbst Schuld an diesem Fiasko.
Wer hier abzockt, ist doch offensichtlich!
Und bei uns in Deutschland wird dieser Zockerei und der Zockerei der Landesbanken Tür und Angel geöffnet und die Steuerzahler dürfen es ausbaden!
Dies ist ein Skandal! Eigentlich ist es ein Wunder, daß noch keiner der braven Bürger, die hier nach Strich und Faden verar..... wurden und werden, zur Waffe gegriffen hat.