Inflationsrate Mehr fürs Geld

Die Teuerungsrate im Euro-Raum ist leicht zurückgegangen: Energie- und Lebensmittelpreise stiegen weniger als zuvor - die Kerninflation legte allerdings zu.

Die Inflation im Euro-Raum ist im August leicht zurückgegangen. Allerdings legte die Kerninflation ohne Öl und Nahrungsmittel zu. Wie erwartet stiegen die Verbraucherpreise um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag nach endgültigen Berechnungen mitteilte.

Es geht wieder etwas mehr in den Einkaufswagen: Die Inflation in Europa hat ein wenig nachgegeben.

(Foto: Foto: dpa)

Im Juni und Juli war die Teuerungsrate auf das Rekordniveau von 4,0 Prozent gestiegen.

Zum Vormonat sank die Inflation um 0,1 Prozent, vor allem deshalb, weil sich der Preisanstieg für Energie und Nahrungsmittel abschwächte.

Inflationsrate doppelt so hoch wie angestrebt

Die Kerninflation legte im Jahresvergleich auf 2,6 Prozent zu von zuletzt 2,5 Prozent in den vergangenen drei Monaten. Energie verteuerte sich im Jahresvergleich nur noch um 14,6 Prozent nach einem Anstieg von 17,1 Prozent im Juli.

Die Preise für Lebensmittel, Alkohol und Tabak stiegen im August um 5,6 Prozent von zuletzt 6,1 Prozent.

Trotz des leichten Rückgangs bleibt die Inflationsrate noch immer etwa doppelt so hoch wie von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebt. Die Währungshüter sehen stabile Preise nur bei Raten von knapp unter zwei Prozent gewährleistet.