Von Roswitha Loibl

Die Messestadt Riem bekommt ihre Wärme schon seit Mitte 2004 aus den Tiefen der Erde.

Das Anzapfen hat hier der örtliche Energieversorger übernommen, die Stadtwerke München. Sie bohrten zwei 3000 und 3700 Meter tiefe Löcher bis zur dortigen Wasserschicht, die 90 Grad heiß ist. Aus einem Bohrloch wird das Wasser hochgepumpt und gibt seine Energie über einen Wärmetauscher an das Nahwärmenetz ab. Durch das andere Bohrloch gelangt es dann wieder in die Tiefe.

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Das heiße Wasser sichert die Grundlast für die 16.000 Bewohner der Messestadt und deckt damit rund 50 Prozent des Wärmebedarfs. Im Endausbau werden 12.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Ein Geothermiekraftwerk in Unterhaching ging im Mai 2007 in Betrieb, in Sauerlach soll es 2009 so weit sein.

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(SZ vom 3. 8. 2007)