In ganz Deutschland sind im vergangenen Jahr die Preise für Einfamilienhäuser gefallen. Im Osten um ganze vier Prozent.
Einfamilienhäuser sind in Deutschland im Jahr 2003 günstiger geworden. Besonders deutlich fiel die Entwicklung mit minus 4,0 Prozent im Osten der Republik aus, teilt das Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (Ifs) in Berlin mit.
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So kostete ein Einfamilienhaus in Ostdeutschland im Schnitt rund 96.000 Euro. In Westdeutschland sank der Durchschnittspreis um 1,8 Prozent auf etwa 168.000 Euro.
Eigentumswohnungen wurden im Westen ebenfalls billiger, während sie sich im Osten deutlich verteuerten: In den alten Bundesländern sank das Preisniveau um 2,4 Prozent auf durchschnittlich 121.000 Euro. Im Osten stieg es um 9,9 Prozent auf 111.000 Euro. Diese deutliche Steigerung ist laut ifs auf den Wohnungsmarkt in Berlin zurückzuführen, wo 2003 viele hochwertige Wohnungen verkauft wurden.
Vorgenommen wurde die Erhebung vom Institut Gewos in Hamburg. Untersucht wurden sämtliche Verkäufe des vergangenen Jahres, insgesamt 441.000. Rund 383.000 davon gingen in West-, 58.000 in Ostdeutschland über die Bühne. Das bedeutet im Vergleich zu 2002 im Westen einen Rückgang um 1,0 Prozent und im Osten um 3,3 Prozent.
(Quelle: sueddeutsche.de/dpa)
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