Aber nicht alle Regionen gehören zu den Gewinnern dieses Trends. Wo Abwanderung und Arbeitslosigkeit dominieren, wird die Nachfrage am Wohnungsmarkt geringer, die Preise werden zwangsläufig sinken. Schwierig sieht es zum Beispiel bei den mittelgroßen Städten im Ruhrgebiet aus, in Teilen Schleswig-Holsteins oder an der bayerischen Grenze zur Tschechischen Republik.

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Nach wie vor sind auch etliche Gegenden im Osten betroffen. Die Regionen würden vor allem am Bevölkerungsschwund durch niedrige Geburtenraten sowie Wegzug und geringerer Wirtschaftskraft leiden, heißt es beim Immobilienverband Deutschland. In den großen Städten sieht es nach Ansicht der Experten dagegen gut aus.

Nach wie vor ist das wesentliche Kriterium für eine Immobilie die Lage. "Die unmittelbare Umgebung spielt dabei auch eine große Rolle", sagt Piasecki von BulwienGesa. "Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist wichtig, der Supermarkt, der Kindergarten und die Schule in der Nähe sind ebenfalls bedeutende Kriterien."

Investoren müssten weiter denken, erklärt die Immobilienanalystin. Denn die Wirtschaftskrise werde unter Umständen in regionalen Immobilienmärkten ihre Spuren hinterlassen. Piasecki: "Wenn etwa Betriebe geschlossen werden, wird die Nachfrage nach Wohnraum in der unmittelbaren Nähe leiden." Auch an solche Szenarien müssen Investoren denken.

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  1. Die Wohnung als Rettungsanker
  2. Zu wenig gebaut
  3. Sie lesen jetzt Lage, Lage, Lage!
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