Die Hypo Real Estate benötigt noch mehr Geld vom Staat: Offenbar ist der Immobilienfinanzierer auf weitere Garantien von bis zu 20 Milliarden Euro angewiesen.
Der Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate braucht einem Pressebericht zufolge weitere Milliarden vom Staat. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, sollen in den kommenden Wochen weitere Garantien von bis zu 20 Milliarden Euro nötig sein. Zudem mangele es an Eigenkapital.
Anzeige
Bis Ende März müsse die Bank ihren Jahresabschluss vorlegen. In der Branche kursiere die Befürchtung, dass die HRE die Mindestquoten für das Eigenkapital aus eigener Kraft nicht mehr erfüllen kann und weitere zehn Milliarden Euro erforderlich sind. Ein Sprecher des Unternehmens wollte den Bericht am Mittwochabend auf Anfrage nicht kommentieren.
Die HRE war Ende September durch Finanzierungsprobleme ihrer irischen Tochter DEPFA-Bank in Schieflage geraten und hängt seitdem am Staatstropf. Seit Oktober wurden der Bank 102 Milliarden Euro an Kapitalhilfen und staatlichen Garantien gewährt. Ohne diese müsste der Konzern Insolvenzantrag stellen. Mittlerweile wird auch über eine Enteignung der Aktionäre und eine Verstaatlichung des Konzerns diskutiert.
Christopher Lee zum 90.
Steinbrück ist unglaublich inkompetent und vernichtet hier Volksvermögen in enormer Höhe! Warum wird dieser Mann und seine Bundeskanzlerin nicht gestoppt? Hier wird die Zukunft unserer Kinder zertört und das Land schaut paralysiert zu. Wo ist der Aufschrei der Presse? Gibt es wirklich (außer bei der WIWO) so wenige Wirtschaftsredakteure, die begreifen was für ein monetäres Fiasko hier fabriziert wird? Oder hofft man auf einen sicheren Arbeitsplatz in der zukünftigen Systempresse?
Unglaublich, wie den Banken die zig oder Hunderte Milliarden nur so nachgeschmissen werden! Laßt doch die HRE pleite gehen - und Ruhe ist. Ich habe noch nichts von der Merkel-Regierung gehört, daß sie sich etwa auch nur mit einem Mini-Bruchteil des HRE-Geldes um die 2 Millionen Kinder und Jugendlichen in Armut kümmert.
Boden, ein Milliardengrab ohne Ende. Warum engagiert sich eigentlich der Bund bei dieser Desaster-Bank? Wenn ich das deutsche Pfandbriefgesetz richtig verstehe sind nach diesem Gesetz von der HRE begebene Pfandbriefe vielleicht nicht mehr marktgängig, aber durch Grundschulden besichert. Es kann eine gewisse Zeit dauern, bis Geld fließt.
Privatsparer mit klassischen Bankprodukten sind, da nicht vorhanden nicht betroffen. Sollte es anders sein gibt es den Einlagensicherungsfond.
Für den Rest der von der HRE und ihren Töchtern emittierten Bankprodukte gilt, bevor gekauft wird sollte eine Blick aufs Unternehmen und die Produkte geworfen werden. Einfach ausgedrückt, wer sich derartige Dinge ins Portfolio legt ist selber schuld. In erster Linie haben sich institutionelle Anleger, also Banken, Versicherungen, Pensionskassen und andere Unternehmen, diese Produkte gekauft. Die sollten eigentlich wissen was sie tun, schreien aber witzigerweise am lautesten.
Wo ist das Problem einer HRE-Insolvenz?